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Nuuk, im Spätherbst 2020: Wie gewohnt hat sich Gudmund Asgairsson zum Jahresausklang auf ein Boot begeben, um die Heimreise anzutreten. Dummerweise hat er in diesem höchst ungewöhnlichen Jahr vergessen, dass er Island überhaupt nicht verlassen hat und schipperte munter nach Grönland; in bester Nordmannstradition. Dort angekommen, nahm er erstmal einen beherzten Schluck einer unbekannten Spirituose zu sich, flüsterte "Scheiße zu weit" und fuhr zurück nach Ísafjörđur. Dort warten die Eltern mit Gammelfisch und Schwarzem Tod auf den glücklichen Heimkehrer.

Ulan Ude und Bator, 2. Oktober 2020: Prof. Dr. mult Karlheinz Kabunke hat, nachdem er, wohlgemerkt allein, den Sommer in einer turkmenischen Hochzeitsjurte meditierend verbrachte, sich wieder dem Menschenzoo zugewandt und für diesen eine Rotte frischer QAnon-Anhänger rekrutieren können, welche er direkt neben die Denkmalumschmeißer plazierte. Die ersten zaghaften Beharkungen fanden bereits statt. Man tastet sich heran.

Mannheim, 1. Oktober 2020: Schluss mit Homeoffice! Der sinistre Erzschurke Wernher-Kevin von und zu Wölfenstein vermisst Satisfaktion bei der Tyrannisierung der Dorfbevölkerung in den Rhodopen und widmet sich neuen Herausforderungen. Er hat die Terrororganisation "UNICEF" als Handlanger zu gewinnen vermocht und mithilfe ebenjener zahlreiche Knaben und Mägdelein sowohl an das Obama-Clintion-Netzwerk als auch an die Billundmelinda-Gates-Stiftung verscherbeln können, die aus den günstig erworbenen Rohmaterialien bzw aus den Zirbeldrüsen derselben nun das dringend benötigte (kiekense sich die olle Clinton doch mal an, also bitte!) Adenochrome gewinnen können. Über die Reste darf sich dann Joe Biden hermachen.

La Wanzenau, 22. September 2020: Pünktlich am Herbstanfang gab, leider etwas im Schatten von Guns'n'Moses, die frankophone Metal-Legende "ACCENT" ihre Wiedervereinigung in Originalbesetzung, bekannt. Man arbeite bereits an neuem Material; das neue Werk soll monumental wie gewohnt geraten und "Frankenreich" heißen und somit der würdige Nachfolger des epochalen Opus' "BVRGVND" werden. Asgairsson.de meint: Hut ab vor solch hehren Zielen!

Reykjavik, 21. September 2020: Er wurde gesichtet! Gudmund Asgairsson wurde neulich im Stadtpark von Reykjavik von einer jungen Bewunderin erkannt, angesprochen und - the unthinkable - abgelichtet! Er lief, im Vorbereitung der Thusnelda-Challenge, durch den Park, als die namenlose Verehrerin schrie: "Ich will ein Kind von dir!" und er sich der Dame zuwandte, die dann schnell den Auslser betätigte. Batzlow nimmt die Echtheit der Aufnahme an; die Krawattenfarbe und vor allem der Zahnstatus legten nahe, dass es sich tatsächlich um Gudmund Asgairsson handelt.

Weißwasser, 11. September 2020: Die Verleihung des biennalen Fredo-Corleone-Preises für außerordentliche Durchschnittlichkeit, der bewußt nicht Award heißt, steht wieder an. Jens Spahn hat die Qualifikation nicht geschafft, dafür kam der näselnde Ewig-Seventies-Interpret aus Hamburg mit dem angewachsenen Hut in die engere Wahl, weil er völlig opportun(istisch) Mund-Nasen-Schutz trägt und somit die häßliche Fresse etwas verdeckt, womit die Qualifikation geschafft ist.

Gizeh, 6. September 2020: Wie erst heute offiziell bekannt wurde, aber alle bereits ahnten, war es Dr. Zahi Hawass höchstpersönlich, der alle altägyptischen Sehenswürdigkeiten gebaut hat, um unter der Regierung Mubarak ein paar Touristen ins Land zu locken. Darum, jetzt schließt sich der Kreis, weiß er auch über alle Bauwerke so gut Bescheid; viel besser als alle anderen zusammen. Gestalterisch beraten wurde er von Helmut Schmidt und Henry Kissinger.

Berlin, 5. September 2020: Der bevorstehende Thusnelda-Run erwartet seine Gäste. Die Allee wird bereits festlich ausgeschmückt und auch in diesem Jahr hat Gudmund Asgairsson, derzeit angeblich im Isländischen Höhentraining, seine Teilnahme zugesichert. Als besonderes Bonbon will er heuer sogar die gesamte Strecke zurückrennen, schließlich kommt er mit der Bahn und muss zurück nach Bellevue. Das medizinische Zelt, Versorgungsstationen und für alle Fälle der Besenwagen stehen bereit.

Gary, Indiana, 1. September 2020: Anläßlich des Weltfriedenstages gaben standesgemäß in Michael Jacksons Geburtsstadt, warum auch immer, die großen Guns'N'Moses ihre Reunion bekannt. Axl Rosenbaum, Shmock, Duff McKanaan und Izhak Stadlin freuen sich auf neue Songs und eine freshe Tour im nächsten Jahr.

asgairsson in reykjavik

Austin, Texas, 25. August 2020: Schnauze voll von Corona. Chuck Norris wurde gebeten, sich der Sache anzunehmen und prompt hat er mit einem Roundhouse Kick das Virus voll platt gemacht.

Ísafjörđur, 13. August 2020: Asgairsson ließ sich mit seinem Zug etwas Zeit. Er chattete online mit Boris von Dübenberg und vor allem verbrachte er die letzten Tage in der Musizierwerkstatt, um die liebe alte Tuffsteinorgel generalzuüberholen und zu bespielen. Er hat einen Ruf zu verteidigen. Asgairsson.de findet das voll tuffich.

Beirut, 8. Augst 2020: Ganz ohne Coronatest erreichte Prof. Dr mult Karlheinz Kabunke heute nachmittag die Ex-Hafenstadt im Libanon, auf seiner fortwährenden Suche nach seltenen oder / und bizarren Ethnien, hier beispielsweise Jesiden, Drusen oder Maroniten. Vielleicht lässt sich ja noch ein übriggebliebener Assyrer auftreiben oder zumindest ordern.

Batzlow, Sommerferien 2020: Das Asgairsson-Observatorium ist wieder voll besetzt und weiß Neues zu berichten: der Große Asgairsson hat Post bekommen. Von Wernher-Kevin aus dem fernen Bulgarien. Turm A1-A5. Aber das Eigentliche: die Tantower Wunden scheinen wieder aufgebrochen und so teilte der Erzfeind scheinbar beiläufig mit, dass er die Orgel frisch verstimmt habe und übe. Die Provokation gilt somit als ausgesprochen.

Rhodopen, 1. Juli 2020: Wölfenstein langweilt sich und macht zum Ferienbeginn das, was er am liebsten tut und am besten kann: er terrorisiert die ortsansässige Landbevölkerung. Er schmeißt Scheiben ein, zündelt hie und da ein wenig und musiziert in der Öffentlichkeit. Vor allem Letzteres sorgt für Furcht.

Ulan Ude und Bator, 21. Juni 2020: Pünktlich zum Sommeranfang ließ Menschenzoodirektor und Großanthropologe Prof. Dr. Dr. rer nat habil phil vet med dent päd etc Karlheinz Kabunke die Gehegetüren öffnen und präsentierte den Insass*InnEn aller Farben und Kulturen völlig neutral und politisch unanfechtbar ÜberKorrekt (immer mal'n Großbuchstabe wegen PC und Gender und so) DAS Denkmal. "Kiekt ma 'ne Sekunde; ick hab euch hier ma'n Denkmal hinjestellt, wa. Könnta anmaln, schwarz, weiß, jelb, allet möchlich, Mann, Frau, Transe, jeht allet. Und vor allm hats Schaniere. Dit könnta imma mal stürzn und nach 'n paar Tagen isset einfach wieda sa, wa." so der Professor zu den Bewohner*inn*en. Wat weeß denn ick wie man dit mit dem Sternchenzeuch richtich schreibt, Alda, Digga. Was geht. Der Kimyal vermochte die ihm dargebrachte Rede nicht zu verinnerlichen, der ale Westberlina allerdings ooch nich, und die Fat Lady ließ sich Süßspeisen reichen. Von ihrem selbst ausgesuchten Dunkelhäutigen. Black Lives matter to her.

Kevinsheim / Isafjördur, 2. Juni 2020: Damit die liebgewordene alte Feindschaft keinen Rost ansetzt, haben Wölfenstein und Asgairsson nach Äonen wieder das Fernschachspiel aufgenommen. Lockdown macht's möglich. Wölfenstein eröffnete klassisch mit Bauer E2-E4. Asgairssons Zug steht aus. Man könnte zeitgemäß via Skype, Tiktok, Facebook-Messenger oder so die Partie beschleunigen, jedoch ist dies neumodische Zeug der beiden Sache nicht. So bekommt der wichtig gewordene Postbote wieder sinnvolle Tätigkeit.

Regensburg, 15. Mai 2020: Der größte Asgairssonologe Kyrill Wolfowitsch Krasnopropodnikoff hat, allen Covid-Warnungen zum Trotz, die Reise nach Bayern gewagt und, warum auch immer, ebendort herausgefunden, dass der seinerzeit noch recht kleine Asgairsson am Erfolg der Trashmen und ihrem Über-Erfolg "Surfin' Bird" teilhatte. Er soll die dritte Strophe getextet haben. Zudem war es Asgairssons Muddi, damals noch aktive und agile Ausdruckstänzerin von Ruf, die den Sänger die unvergessliche Performance lehrte. Das mittlerweile wieder besetzte Asgairsson-Observatorium wurde völlig unvorbereitet von dieser Meldung getroffen und war zu keiner Stellungnahme fähig. Bird is the word.

Ísafjörđur, 1. Mai 2020: Asgairsson hat gehustet. Nachdem er sich aufopferungsvoll um die Stammkneipe gekümmert hat - die Zapfanlage durfte keinen Grind ansetzen und ein parr Likörflaschen waren angebrochen - gingen die Vorräte irgendwann doch zur Neige und der Große Asgairsson bekam einen trockenen Hals. Ungesehen schlich er sich im Schutz der kurzen Dunkelheit nach Hause und dort soll er nun an neuen Stücken aller Genres arbeiten: Malerei, Musik, Poesie und Videokunst.

Grünheide, Ostern 2020: Wenher-Kevin von und zu Wölfenstein spürt offensichtlich den Frühling und kommt allmählich wieder auf Touren. Zunächst ließ er seinen Getreuen Igor eine altgewordene Kiefernschonung roden, welche sich allein durch ihre Abholzung multimedial zum "Wald" aufzuschwingen vermochte und schaffte es dadurch sogar, einige Bauernleut' sowohl gegen als auch für sich zu Kundgebungen aufzustacheln. "Die sind ja hier noch bekloppter, als ich hoffen durfte", so gerüchtehalber der Erzschurke und weiter: "ick muss mir neue Ziele setzen." Experten werten dies als Ende seiner Schaffenskrise.

Ísafjörđur, 18. März 2020: Glück im Unglück hatte der Große Asgairsson, als er gestern abend a) den Saint-Patrick's-Day und b) sein Abschiedsbesäufnis vor seiner bevorstehenden Europareise zelebrieren wollte. Pünktlich nachdem er, vom Barhocker geglitten, schlafend unterm Tresen friedlich schlummerte, geschah in seinem Stammlokal der Lockdown. Nun wachte er heute morgen auf, mit einem Kater, der sich als ausgewachsener Sumatratiger herausstellte, und sitzt in der verschlossenen Lokalität.

Ísafjörđur, 10. Januar 2020: Asgairssons Heimweg vom Festlandeuropa nach Island verlief letztlich viel entspannter als zuvor, nutzte er doch einen Klassiker der Technikgeschichte, eine AN-124. Diesmal mußte es der Riesenbomber sein, hatte der Großkünstler doch ein Köfferchen mit Wäsche und eines mit Notizen auf Papier für angedachte Werke dabei.

München / Los Angeles, 9. Januar 2020: Wie Chef-Asgairssonologe Kyrill Wolfowitsch Krasnopropodnikoff heute herausfand, arbeitet der Große Asgairsson endlich wieder an einem Videoprojekt. Er will das berühmte Gemälde "Der arme Poet" von Carl Spitzweg verfilmen, in der Hauptrolle des lungenkranken Protagonisten: Keanu Reeves [tbc]. Das Werk wird den Titel "Johnny Pneumonic" tragen; auch das in Sperrklammern gesetzte tbc bekommt hier eine viel tiefere Bedeutung.

Grünheide, 7. Januar 2020: Wernher-Kevin Baron von und zu Wölfensein (Bei dem Namen schafft der während einer Autogrammstunde aber auch nur vier) hat sich zu den Feiertagen ein allgemein "Soft Target" genanntes Opfer ausgesucht: den Brandenburger. Nach Halbleiterwerk, Solaranlagenfirma, Lausitzring und Cargolifter nun also das Giga-Werk von Tesla. Allesamt Funprojekte des sinistren Schurken Wölfenstein. Feinde und Kritiker werteten in namhaften Offline-Blogs die bewußte Verarsche des Brandenburgers als Schaffenskrise und Fieslingsblockade.

Ísafjörđur, 1. Januar 2020: Gudmund Asgairsson, seines Zeichens Großmeister aller Klassen und Disziplinen, hat die Feiertage wie gewohnt irgendwie überstanden. Heuer gab es erneut Gammelrochen, der allerdings, zwei Jahre alt und im Garten vergessen geglaubt, derart vergammelt war, dass sich Familie Asgeir mit Frau und Sohn, eine ganz erstaunliche und sogar für Isländische Verhältnisse recht heftige Lebensmittelvergiftung zuzog. Ein paar Flaschen des in Eigenfabrikation hergestellten Antibiotikums "Schwazer Tod" halfen dann aber doch. Sobald der Große Asgairsson wieder stehen kann, wird er seine Pläne für 2020 konkret mitteilen.


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