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Nachrichten 2005
 

Kaminogorsk, 17.12.2006: Auch Kyrill W. Krasnopropodnikoff war nicht untätig und recherchierte eifrig und gewann eine neue verblüffende Erkenntnis über Asgairssons Geburtsnamen. Einzelheiten in "Biographie".

Isafjördur, 17.12.2006: Asgairsson ist zu Hause bei den Eltern angekommen. So kurz vor dem Fest bekam er so etwas wie Heimweh, mehr eigentlich einen Heißhunger auf gekochte Schafsköpfe und vor allem den traditionellen Gammelrochen am Heiligen Abend. Abends im Schneeregen zog es ihn hinaus in die Bar. "Ich brauch jetzt erstmal einen Schwarzen Tod", soll er seinem Vater gegenüber geäußert haben. Seither ist der Großkünstler nicht ansprechbar.

Berlin, 16.12.2006: Asgairsson machte auf dem Weg nach Hause Zwischenstation in der deutschen Hauptstadt, wo er inkognito in einem Hotel am Stutti eincheckte. In einer russischen Bar in Mitte traf er den ebenso inkognito in der Stadt weilenden DJ Pizdets. Bei Baltika und Wodka wurden neueste Erkenntnisse und Musikdateien ausgetauscht. DJ Pizdets kam gerade von einer Diätreise aus Schottland, wo er sich mehrere Tage der Nahrungsaufnahme verweigerte, da ihm ausschließliche heimische Speisen und Cerealien angeboten wurden. Später wurde das Ende der Diät bei Bier's am Bahnhof Friedrichstraße bei Currywurst (eine Remineszenz an Asgairssons Indienfahrt) und Champagner (schlappe 150 Euro) gefeiert. Mehrere Zeugen verbürgten sich dafür, dass Asgairsson im Laufe des Abends einmal "Stößchen!" gesagt haben soll. 

Mumbai, 29.11.2006: Als der Große Asgairsson just damit anfangen wollte, am Computer sowohl erste fertig gedrehte Filmszenen digital zu überarbeiten als auch weitere Teile des Soundtracks zu komponieren, stürzte der Rechner dank der permanenten Stromschwankungen ab und gab hernach vollends den Geist auf. Dieses Malheur vermochte der Meister sogleich kreativ umzusetzen und schuf aus dem Elektroschrott erstmals außerhalb Islands eine Skulptur, in diesem Fall eine Cyberskulptur mit dem Titel "Core/Don/Bleu". (siehe auch Galerie) Die Dreharbeiten für den Mulliwoodfilm mußten unterbrochen werden, da die nächste Szene ein glubschäugiges Mädchen in einer Frühlingswiese zeigen soll. Probeaufnahmen im Studio waren dem Großen Asgairsson nicht real genug. Nun heißt es warten.

Batzlow, 2.11.2006: Nach nochmaliger Anfrage beim Asgairsson-Observatorium zu Batzlow wurde mitgeteilt, daß die gestern mitgeteilte Inhaltsangabe bestätigt werden könne und nun als vom Meister autorisierte Pressemitteilung vorliege. Das Schreiben und Überarbeiten des Drehbuches soll nach Angaben seines Sprechers zügig vorangehen. 

Madras, 1.11.2006: Der Einladung einer großen indischen Radiostation folgend, reiste Asgairsson heute per Inlandsflug ans Bengalische Meer. An Bord wurde ein Chicken Curry gereicht, bei dessen Verzehr der Große Asgairsson Nasenbluten bekam, er dafür aber einige Zeit lang nicht atmen konnte. Während des Interviews, das während einer rituellen Waschung im Meer bei Sonnenaufgang aufgezeichnet wurde, verriet Asgairsson einige Einzelheiten über sein geplantes Filmprojekt! So will er - nachdem Bombay schon seit über zehn Jahren Mumbai heißt - endlich das Genre des Mulliwood-Films begründen und damit zugleich einen Gegenpol zum fröhlich-bunten Bollywood-Treiben bilden. In seinem - als maximal zweistündigen Kurzfilm konzipierten - Werk, das er in schwarz-weiß drehen will, soll es um ein stummes Mädchen gehen, das tags die Schule besucht, nachts aber heimlich in einer fensterlosen Fabrik Fußbälle näht, um mit den verdienten Rupien die kranke Mutter zu unterstützen, welche, seit sie auf der Landstraße von einer Kuh attackiert wurde, nicht mehr als Tempeltänzerin arbeiten kann. Eines Tages fällt dem Mädchen ein fast fertig genähter Fußball herunter, und beim Aufheben erblickt sie ihren Traumprinzen, der ihr die Ehe verspricht, sobald sie vierzehn ist. Aber dann kommt alles ganz anders... Die männliche Hauptrolle soll vom Schwippschwager eines Schulfreundes von Sharukh Khan gespielt werden. Für den Soundtrack will Asgairsson höchstselbst sorgen, Gesangsszenen soll es nur sehr vereinzelt geben, ebenso sollen die Dialoge karg sein. 

Mumbai/Batzlow, 31.10.2006: Gudmund Asgairsson konnte mit Hilfe seines Freundes Paari P. seine Ideen zu seinem geplanten Film konkretisieren und ausbauen. Auf Nachfrage bestätigte das Asgairsson-Observatorium Batzlow, daß solche Pläne existieren, allerdings lasse sich der Meister bisher zu keinen detailierten Aussagen überreden. 

Mumbai, 30.10.2006: Kommisar Zufall hilft wieder einmal! Im Anschluß an eine rituelle Waschung im Arabischen Meer bei Sonnuntergang erblickte Asgairsson vorgestern abend den am Strand stehenden finnischen Chansonnier Paari Porkkanalainen. Erst ungläubig, dann sicherer, sprach Asgairsson ihn an. Er ist es tatsächlich. Beide begaben sich unmittelbar in eine Bar. Der Same weilt hier, um bei einem Großmeister die Grundzüge des Tablaspiels zu erlernen. 

Mumbai, 29.10.2006: Der Große Asgairsson hat sich nach langer Funkstille endlich aus Mumbai gemeldet, wo er bereits vor einigen Tagen eintraf. Einzelheiten über die Reise dorthin erläuterte er in einem Gespräch mit Kyrill W. Krasnopropodnikoff und Pussy Lobotomadze, die diese umgehend publizieren wollen, was der Meister höchstselbst genehmigte. Bisher drang nur durch, daß Asgairsson in Helsinki Station machte, um dort Paari Porkkanalainen zwecks neuer Projektideen wiederzutreffen. Dieser war allerdings verreist. So zog Asgairsson weiter, verbummelte irgendwo in Tadschikistan seine Reisekasse, gelangte dadurch in eine äußerst prekäre Finanzsituation und mußte im Zentrum von Duschanbe eine Performance improvisieren, um - nachdem er sich tagelang ausschließlich von Äpfeln ernährt hatte - zu neuem Reichtum zu gelangen. Diesen hütend, gelangte er nach Indien.

Güstebieser Loose, 16.September 2006: Hier trennten sich am Spätnachmittag die Wege der beiden Pilger. Die ganze Woche über kooperierten sie und schufen neue Kompositionen, die nach ihren großen Reisen weiter verarbeitet werden sollen. Asgairsson brach nun endgültig nach Mumbai auf (er plant nebenbei die Produktion eines Mulliwoodfilms), während Pizdets wiederum nach Moldawien aufbrach, um dort nächtelang in verfallenen Schlössern Orgel zu spielen (na, wer kennt den Film? Vorschläge bitte an uns, siehe Contact). 

Siegfried-Wenske-Blick, 09.September 2006: Zum sprichwörtlichen Gipfeltreffen auf dem Dachsberg oberhalb der Märkischen Schweiz kam es verwichenen Samstag, als Gudmund Asgairsson, eigentlich ja auf dem Weg nach Indien, und DJ Pizdets sich ebendort trafen, um im Spätsommer die Nähe zu Batzlow zu verinnerlichen und anschließend ganz weltlich in der Pritzhagener Mühle ein Pils und Kuchen zu genießen. 

Mumbai, 01.September 2006: Asgairsson ist mal wieder nach Indien aufgebrochen. Ziel seiner Reise ist erneut Mumbai, wo er den Sadu V. Singh Rattapradshna aufsuchen will, welcher seit fünfunddreißig Jahren auf einem Bein steht. Auf dem Rückweg soll er noch eine Vorratspackung Amarant, welches, wie wir alle wissen, bei konstant Null Grad gelagert werden muss, für Prof. Dr. Kabunke mitbringen. Was der Professor mit dem mysteriösen Material anzufangen gedenkt, wurde bisher  noch nicht bekannt.

Schneekoppe, 26.August 2006: Nach all der Völlerei während der verwichenen Woche beschloß der Große Gudmund, den Gipfel der Schneekoppe schnellen Schrittes zu erklimmen, um ein wenig abzuspecken. Gesagt, getan, und kurz nach acht Uhr morgens verließ er das Basislager in Pec. Er erreichte mühelos den Gipfel, der allerdings in Nebel gehüllt lag. Eine schöne Aussicht hätte seiner Aussage nach nur von der Mission abgelenkt. Im polnischen Restaurant verwarf er alle Prinzipien und genehmigte sich eine große Portion Bigos und dazu einige Starkbier. Er lief den kompletten Weg hinunter und zurück in Pec erlaubte er sich zur Kanne Kaffee zwei Stücken Sahnetorte. 

Humpolec (CZ), 16. August 2006: Fern von Isafjördur weilt der Große Asgairsson nun in der Tschechischen Republik, wo er, da ihm daheim partout nichts einfallen wollte, da ihm sprichwörtlich die Decke auf den Kopf fiel, was schmerzte, Inspiration zu finden gedenkt. Er scheint auf dem besten Weg, denn: der große Asgairsson speiste weit außerhalb Prags im urig-rustikalen Ambiente des "U Štepu" nahe der Innenstadt. Im Hintergrund lief, als er gesehen wurde, Škwors "Křidla". Er speist natürlich Unmengen Knödel mit Schwarzbier. Von Gemüsebeilagen nahm er heute Abstand. 

Baalbek, 24.Juli 2006: Aufgrund eines sommerhitzebedingten Systemfehlers im Rechenzentrum landete der Große Asgairsson anstatt auf Usedom - eigentlich wollte er ja nach Ahlbeck - im Osten des Libanon. Nach dem Hissen der isländischen Flagge und dem relativ erfolgreichen Nachweis, kein Zionist und ebensowenig ein Hisbollah- (oder für ganz pc'e Zeitgenossen: Hisbullah) Kader zu sein, wurde er an die Riviera und von dort aus per Sturmboot direkt in sein geliebtes Isafjördur verbracht, wo er sich seit heute Abend von den Strapazen erholt und aus Protest gegen den Sommer bis auf weiteres auch bleiben will, um bei molligen zwölf Grad nackt zu baden und den einen oder anderen Fisch zu grillen. Er hofft nunmehr auf Briefwechsel mit Teheran.

Bystrzyca Klodzka, 1.Juli 2006: Zbigniew Szymanowski oblag es heute, die freudige Nachricht zu verkünden. Er meldete in einer Pressekonferenz vor den wichtigen Vertretern der Zunft Vollzug. Szymanowski wörtlich: "Ja, es ist vollbracht." Das neue Opus des Großen Asgairsson wird demzufolge den - wiederum deutschsprachigen - Titel "Titten und Bier" tragen. Auf Nachfrage, warum dieser Titel, antwortete Szymanowski: "Es sind Attribute der Lebensfreude, und die Dinge, die interessieren." Nach der Weltpremiere des Albums vor der Weltpresse gab es stehende Ovationen und besondere Anerkennung für Kai Kragges spektakuläre Rückkunft ins Rampenlicht.

Ust-Kaminogorsk, 17.Juni2006: Kyrill W. Krasnopopodnikoff und seine Assistentin Pussy Lobotomadze gewannen neue Erkenntnisse und aktualisierten seine Biographie.

Cunnamulla(Queensland),Traumzeit: In Cunnamulla fand das 10. Symposium der Societé International d'Asgairsson  (SIA) statt. Bei der mehrtägigen Veranstaltung kamen fast alle bedeutenden Asgairsson-Forscher zu Wort. So referierte Stephen Hawkins über den Einfluß Asgairssons auf die Metamorphosen der Stringtheorie. Friedrich Schorlemmer referierte zum Thema: "Asgairsson und der moderne Protestantismus". Wenig überraschendes brachte der Vortrag von Alice Schwarzer über das ambivalente Frauenbild Asgairssons. Ihr Fazit: "Alle Männer sind doof ,Asgairsson ist ein Mann." (War ja auch nicht anders zu erwarten. - Anm. d. Red.) Ansonsten gab es Kaffee und Kuchen und zum Abschluss eine entspannende Kremserfahrt durch ganz Queensland. Entschuldigt hatte sich der russische Asgairssonforscher Kyrill W. Krasnopropodnikoff, der mit seinen neuesten Recherchen noch nicht ganz fertig ist.

Batzlow, 3. Juni 2006: Prof. Dr. Kabunke und die Rudimente seines Kollektivs kehrten triumphal von ihrer Afrika-Expedition zurück. Details unter Feuilleton.

Szczecin, 15. Mai 2006: Der Große Gudmund hat sich übergeben, nachdem er am Dönerstand auf dem Bahnhofsvorplatz - er hatte spontan einen Wochenendausflug an den Ort seiner ersten Erfolge unternommen, um die dortigen Vibes in sich aufzunehmen - ein Gericht, das ihm als "LACHSSCHAUMSPEISE" verscherbelt worden war, verzehrt hatte. Nach Furcht, Zittern und Schweißausbrüchen erlöste ihn schließlich ein heftiges Erbrechen auf die Gleise und bewahrte ihn wahrscheinlich vor viel Schlimmerem. Diese Nahtoderfahrung will Asgairsson unbestätigten Angaben zufolge künstlerisch verarbeiten, sei es als Installation, Skulptur oder Musikstück; das sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Im übrigen liegen die Ursachen ohnehin in der Kindheit. Oder in der Zukunft. Das hängt von der persönlichen Einstellung zu Beuys ab.    

Pramen Labe, 12. Mai 2006: Asgairsson pilgerte an die Elbquelle und geruhte ebendort im Schein des Vollmondes anzubaden. DJ Pizdets seinerseits bemerkte mit einem ironischen Lächeln, daß er bereits das erste Bad im Freien am Aschermittwoch genommen hatte - daheim im Banat, als der Frost noch hörbar klirrte. Anschließend überquerten beide wieder die tschechisch-polnische Grenze und aßen zu Abend: Malgorzata Przepnewskas mittlerweile legendäres Bigos. Als Dessert gönnten sie sich eine Flasche Wodka. Jeweils. Daher war Asgairsson außerstande, die Frage über den Fortschritt der Aufnahmen zufriedenstellend zu beantworten. Es darf also spekuliert werden! 

Bystrzyca Klodzka, 14. April 2006: Asgairsson und das Kollektiv um Z. Szymanowski machen ein paar Tage eine schöpferische Pause, um das Osterfest würdig zu begehen. Wie verlautete, gedeiht die Genesis des neuen Opus' trefflich. Mehr demnächst!

Rhodopen, 14.April 2006: Baron Wolfenstein hat sich geäußert! Mehr vom Erzfeind

Bystrzyca Klodzka, 04. April 2006: Wie die üblichen gutinformierten Kreise verlauten lassen, wird bei bei den Aufnahmesessions der neuen Asgairsson-CD auch der deutsche Schlagwerker Kai Kragge  mitwirken. Der Ex-Schlagzeuger der legendären Krautrockformation "Krang" und spätere Mitbegründer der Elektronikpioniere "Stoßstrom", ist bereits auf den Weg nach Bystrzyca Klodzka und wurde in einer Baude, nahe den Szycznokowicz-Studios, am Fuße der Beskiden, beim Bierpicheln beobachtet.

Kevinsheim, 20. März 2006: Nach mehrtägiger Belagerung seiner Feste durch diverse Gruppen von UmweltschützerInnen riss dem edlen Blaublüter der Geduldsfaden. Er ließ den Auftrieb durch seine Festungsartillerie niederkartätschen. Das Fass zum Überlaufen brachte das ständige nervtötende und dazu noch falsche Absingen von Protestliedern wie "We shall overcome", Give peace a chance" und " Blowin in the wind". Der Baron: "Ich konnte das Gehupe nicht mehr hören und erteilte dem braven Igor den Schießbefehl." Die  Protestler, welche die Kanonade überlebten, wurden von den Hörigen des Barons mit Heugabeln und Sensen erlegt. Die Überreste wurden an die Wolfshunde des Barons verfüttert, denen das zähe Veganerfleisch aber nicht gut bekam. Zwei Tiere mussten eingeschläfert werden. Die Pullover, Batikhemden und Birkenstocksandalen der einstigen Träger wurden an die Waisenhäuser der Umgebung verteilt.

Rhodopen, 13.März 2006: Baron Wolfenstein hat auf seiner Feste Kevinsheim mitsamt seines immernoch unfotografierten Getreuen Igor eine Winterextensionsgenerator entwickelt. Erste Tests in Ost- und Süddeutschland verliefen überragend erfolgreich, wie in den Nachrichten zu sehen war. Wie die üblichen gut informierten Quellen verlautbaren lassen, arbeitet Wernher-Kevin nunmehr an einer H5N1-Mutation für Castingstars und Nacktschnecken. 

Bystrzyca Klodzka, 13. März 2006: In den altehrwürdigen Szycznokowicz-Studios brennt laut Berichten indigener Augenzeugen wieder Licht. Auf Nachfrage gab Zbigniew Szymanowski zu, dass Asgairssons Ankunft unmittelbar bevorsteht und er mit seinem Team das Studio herrichtet. Es soll ihm an nichts mangeln noch von der Kreativarbeit ablenken. Für das Catering sorgen dieses Mal Malgorzata P. und ihre Mutter, die einen großen Bottich Bigos nach geheimen Familienrezept zu kochen ankündigten. 

Isafjördur, 12. März 2006: Asgairsson hat beschlossen, dass ab sofort Frühling zu sein hat, und um seine Aussage zu bekräftigen, macht er in seiner Werkstatt Frühjahrsputz, trennt sich von unvollendeten Werken und tapeziert zur Freude seiner Eltern ganz allein das heimische Wohnzimmer. Helle Farben, klare Linien, sachliche Strukturen, um ungestört ebendort seinen Gedanken nachhängen zu können und gepflegt zu eruieren.  

Isafjördur, 16. Februar 2006: Der große Asgairsson sitzt ob der europaweit herrschenden Witterung lieber zu Hause und läßt sich, voll der guten Laune, dazu herab, CD's von anderen Musikern wohlwollend anzuhören. Dabei machte er die nicht anders als sensationell zu nennende Entdeckung, dass die Klicklaute auf Snoop Doggs "Drop it like it's hot" dem Hottentottischen entstammen und übersetzt nichts anderes als "wer das hört ist schwul" bedeuten. 

Batzlow, 2. Februar 2006: Dem Sekretariat des Asgairsson-Observatoriums wurde ein Brief von Prof. Dr. Kabunke zugespielt. Details hier. In einer Onlinekonferenz spielte Gudmund Asgairsson seinen Getreuen Szymanowski, Przepnewska, Pizdets und Porkkanalainen eine erste Komposition auf seiner nachgestimmten und um einige Register erweiterten Tuffsteinorgel vor und erfuhr die ihm gebührende Huldigung. Erfolgreichen Hackern zufolge soll Asgairsson kurz den Ansatz eines Lächelns gezeigt haben.  

Tórshavn (Färöerinseln), 28.01.2006: Asgairsson hält sich zur Zeit auf den Färörinseln auf, um dort diverse Naturgeräusche aufzunehmen, die er für seines neues Album verwenden will. Insbesondere der Klang von Tuff- und Basaltgesteinen habe es ihm angetan, teilte er der örtlichen Presse mit. So sei er gerade im Begriff eine Tuffsteinorgel zu entwerfen. In einem kurzen politischen Statement sprach er sich ferner für die unverzügliche Ausrüstung der isländischen Streitkräfte mit Nuklearwaffen aus.

Isafjördur, 4. Januar 2006: Der große Asgairsson begann nach der Neujahrsfeier umgehend mit der Arbeit an neuen Kompositionen und Skulpturen aus Steinkohle. Nach der Lektüre von Kierkegaards "Furcht und Zittern" - O-Ton des Meisters: "Zu Weihnachten darfs auch mal was Leichtes sein" - wolle er die ihm verbliebene Restzeit besser nutzen und ab sofort mehr die Synästhesie ansprechen.

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