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Ísafjörđur, 23. Dezember 2011: Der Große Asgairsson ist zu Hause und "genoß" am heutigen Þorláksmessa den lang herbeigesehnten Gammelhai. Kann aber sein, daß es ein Gammelrochen war. Das Gericht war in diesem Jahr derart vergammelt, daß das ursprüngliche Tier, das es einst gewesen sein soll, leider nicht mehr klar zu identifizieren war. "Na, das ist mir gelungen", so der Großmeister, als er noch sprechen konnte. Nach den ersten paar kräftigen Schluck Schwarzem Tod ließ diese Fähigkeit merklich nach. Seit Sonnenuntergang (kurz nach eins) liegt Asgairsson mehr oder minder bewußtlos und stinkend in seinem Kinderzimmer rum. Asgairsson.de wünscht: ristuðu brauði!

Kurileninsel, 13. Dezember 2011: Wernher-Kevin, Freiherr von und zu Wölfenstein, hat Wladiwostok in Richtung Süden verlassen und erstmal eine ihm nicht namentlich bekannte Kurileninsel besetzt. "Mir doch egal", so der alte Finsterling. Dort schuf er aus Mangel an Menschenmaterial, das er unterjochen könnte, erstmal Fakten und erschoß den letzten Tiger in freier Wildbahn. "Ach, der war sowieso alleine."

Torshavn, 11. Dezember 2011: Nachdem der Grandmaster seine Neueinspielung im Kasten hatte - übrigens mit einer gemütlichen Decke aus Stahlbeton, was der Aufnahme einen speziellen Charakter verlieh, begab er sich auf einen klapprigen und gar namenlosen Seelenverkäufer und fuhr gen Heimat. Auf dem Weg in die geliebte Heimat wurde das Boot allerdings von der berüchtigten Färinger Kaltwasserguerrilla aufgebracht, welche den Meister zwang, ihren Kampf für die Färöer Unabhängigkeit zu unterstützen. Als Asgairsson dann schließlich die Außenbezirke von Torshavn erreichte und beobachtete, wie die Guerrilla ständig Björk horte, wurde ihm einiges klar: "Kinder, ihr seid doch alle meschugge, ihr Schmocks." Die darauf eintretende Suche nach einem Wörterbuch nutzte der Große Asgairsson zur Flucht. Nun soll er sich - wiederum der alten Zeiten willen - auf einem Fischkutter befinden, der ihn angeblich direkt nach Ísafjörđur bringen soll, wo ja bekanntlich der Hai gammelt.

Longyearbyen, 26. November 2011: Auf seinem Weg nach Hause hat Gudmund Asgairsson einen kleinen Umweg - einen Abstecher nach Spitzbergen - gemacht; "um der alten Zeiten willen", so der Meister in einem ihm zugeschriebenen Zitat. Hier soll er auch angeblich den Entschluß gefaßt haben, seinen ersten wirklichen Welthit "Taxi 2 Svalbard" neu einzuspielen und zu re-releasen. Asgairsson.de wünscht gutes Gelingen.

Hawthorne bei L.A., 25. November 2011: Der nimmermüde Asgairssonforscher Kyrill W. Krasnopropodnikoff hat während eines Besuchs bei Nuclear Blast eifrig recherchiert und in Erfahrung bringen können, daß Gudmund Asgairsson im Frühjahr 1966 bei Brian Wilson im Studio war und eine Möhre verspeiste, was den Oberbeachboy später auf die Idee brachte, ebenjenes Geräusch für "Smile" zu verwenden. So nagten der Große Asgairsson und Paul McCartney also bei den Aufnahmen zu "Smile" im Takt am Wurzelgemüse herum, was den guten Brian vorübergehend irre machte.

Ulan Ude/Bangui, 11.11.11: Neues von Prof. Dr. mult Karlheinz Kabunke! Der größte Forscher unserer Zeit bereist momentan die Zentralafrikanische Republik, um dort ein paar G'bakka und einige putzige Pygmäen für seinen hübschen Menschenzoo aufzulesen. "Langsam kommt 'n bissel Dreiv in die Jeschichte", so der Professor in seiner jewohnt launigen Art.

Nordkap, 11.11.11: Auf seiner langen und beschwerlichen Heimreise machte der Große Asgairsson am heutigen Vormittag Station am Nordkap, wo er um 11:11 Uhr mal kurz jeck war. Anschließend traf er sich mit dem norwegischen Dachziegelbewahrer, dem Hüter des Eisernen Vorhangs und Prinzadepten von Nowaja Semlja, Snorri Iljitsch Runstein, zum extrem geheimen Logieren inklusive Kaffee und Gekrösetorte. Das war auch hilfreich gegen des Meisters Kater, den er hatte, weil er am Abend zuvor laut Informationen des samoanischen Geheimdienstes SSS, Kyla Coles Geburtstag heftig zelebriert hatte. Ohne Kyla Cole, weswegen sich der gute Gudmund angeblich heftig betrunken haben soll.

Neusibirische Inseln, 1. November 2011: Von Gudmund Asgairsson gab es einige Tage lang keine Kunde. Schuld daran war ein Stromausfall auf den Neusibirischen Inseln, der erst durch die Hilfe Des Russen behoben werden konnte, der, eine schwermütige Melodei auf den wulstigen Lippen, Axt und Draht in der Hosentasche und Wodka im Blut oder umgekehrt, sich der Sache annahm, ein paar Walrosse fing, auspreßte und mit dem gewonnen Fett ein Notstromaggregat anzuwerfen imstande war. Hernach trollte sich der urige Gesell wieder.
snorri runstein
Snorri Iljitsch Runstein, Held seiner Klasse
Wladiwostok, 21. Oktober 2011: Wernher-Kevin von und zu Wolfenstein hat das Gebiet Transbaikalien verlassen und ist in seinem schicken Panzerzug nach Wladiwostok gefahren, um mal ganz allgemein die Lage zu peilen. Vielleicht kann er da ja ein paar neue Missetaten ausklügeln. Aber zunächst muß und will der finstre Baron seinen Anton-Chigurh-Preis mit Empörung zurückgeben. Auf die Frage nach seinen Gründen antwortete Wolfenstein: "Das gehört heutzutage einfach dazu." Und state of the art, wie er nunmal ist, macht er das also auch.

Ulan Ude, 20. Oktober 2011: Der einzig wahre Asgairssonologe Kyrill W. Krasnopropodnikoff weiß nach einem fernmündlichen Plausch mit dem Großen Asgairsson zu berichten, daß der Meister gedenkt, sich in die Heimat zu begeben, um sich pünktlich zur Adventszeit am Gammelhai zu laben und sich dem Schwarzen Tod hinzugeben. Heuer will er von Armenien aus erstmals über die Neusibirischen Inseln reisen. Von dort aus will er mal sehen, wie er nach Island kommt. Entweder ist Klimawandel und er kann rudern oder, bei Eis, hat er ein paar Schlittschuhe dabei. Asgairsson.de meint: Lassen wir uns überraschen.

Batzlow, 14. Oktober 2011: Einzig und allein sowie im Höchstmaß exklusiv und ganz und gar außerordentlich ist ausschließlich Batzlow dazu befähigt, ermächtigt, befugt, auserkoren sowie in der Lage mitzuteilen, bekanntzugeben, kundzutun und auszuplaudern: in Wölfensteins mittlerweile legendärem Panzerzug gereichte es am vorigen Sonntag zum Höhepunkt des ultimativen Gipfeltreffens! Der getreue Bucklige Igor, der im Schlepptender eingesperrt war, mußte ordentlich Kohlen aufschippen, um die im ersten Waggon eingebaute und von Meisterhand verstimmte Dampforgel betriebsbereit zu machen. Ebendort sollte das in die Geschichte eingegangene Wettorgeln von Tantow eine Neuauflage erleben - Der Große Asgairsson vs Der sinistre Wernher-Kevin im musikalischen Wettstreit. Beide gaben alles, so der stets mithörende Krasnopropodnikoff. Der Haken an der Sache ist nun jedoch der, daß der dritte im Bunde, der eigentlich unbeteiligte Prof. Dr. mult Karlheinz Kabunke, diesen Wettstreit völlig überraschend für sich entschied. "Mach' ick doch janz locka", so in gewohnter Bescheidenheit der Professor. Die anderen zwei standen für Interviews nicht zur Verfügung. .

Jenseits von Jerewan, 12. Oktober 2011: Wie Radio Eriwan heute mittag in einem Feature mitteilte, hält sich der Große Asgairsson nunmehr am und im Sewansee auf. In einem angeblich echt authentischen O-Ton soll der Meister aller Klassen höchstpersönlich gesagt haben: "Nun erlauben es die Luft- und Wassertemperaturen endlich, dass auch ich anbaden gehen kann." Er gedenke, so weiter, im Frühjahr, spätenstens Anfang April, wieder abzubaden, bevor das Wasser zu warm werde.

Batzlow, 7. Oktober 2011: Pünktlich zum Republikgeburtstag bekam das Asgairsson-Observatorium prominenten Besuch, und zwar schlug der bekannte harte Rapper Tatwaffel aus Neustrychninchen fett in Batzlow auf. Asgairsson.de ist jetzt noch total geflasht von seinem krassen Flow und dem heißen Shit, den er abliefern tun hat. Auch Kabunke meldete sich über sein RFT-Funkgerät, über das er mithörte: "Den klon ick mir und kreuz ihn mit'm Yeti. Ick gloobe, der Oderbrüchla is' der Missing Link in der Evolution."
Krasnojarsk, 5. Oktober 2011: Nach Wölfensteins Ankunft lud er seine beiden lieben Freunde in seinen Panzerzug ein und nunmehr zu dritt unternahmen sie eine Spritztour durch die Umgebung. Sie besuchten unter anderem das Wasserkraftwerk in Krasnojarsk, wo Kabunke dank der Panzerung des Zuges einer Verhaftung durch die Behörden wegen öffentlicher Nüchternheit entwich, unternahmen eine therapeutische Kräuterschnapswanderung durch die Mongolei im weiteren Sinne und frönten ansonsten an Bord des Salonwagens dem gepflegten Herrenwitz. Kyrill W. Krasnopropodnikoff zeichnete alles auf Mikrofilm auf. Auf Nachfrage aus Batzlow, was die zwischenzeitlichen Klatschgeräusche zu bedeuten hätten, teilte Krasnopropodnikoff lakonisch mit: "Schenkelklopfer."
panzerzug potemkin
Panzerzug Potemkin in Transbaikalien

Ulan-Ude, 21. September 2011: Nachdem Wernher-Kevin von und zu Wölfenstein des Aufenthaltortes seiner beiden Freunde, Lieblingsfeinde und Fernskatpartner gewahr wurde, beschloß er kurzerhand, die beiden zu besuchen und ganz feierlich mit seinem frisch fertig geschmiedeten Panzerzug einzutrudeln. Asgairsson.de bleibt dran und hat die ersten Trainspotter ausgesandt.

Ulan Bator und Ude, 20. September 2011: Beim vorgestrigen Aufeinandertreffen der beiden jeweils Besten ihres Fachs, Gudmund Asgairsson und Professor Doktor multiplus Karl-Heinz Kabunke, irgendwo in der vorwinterlichen mongolischen Steppe, ließ der Wissenschaftler verlautbaren, er plane eben hier einen Menschenzoo, fernab jeglichen Bürgerprotests, damit der letzte Guanche nicht länger so alleine sein müsse. Mehr im Wissenschaftsteil des Feuilletons.

Russisch-Mongolisch-Chinesisch-Kasachisches Vierländereck, 14. September 2011: Asgairsson was here.

Khartoum, 3. September 2011: Karl-Heinz Kabunke, das Universalgenie, meldete sich dieser Tage mittels seines wieder funktionsfähigen RFT-Funkgeräts aus dem Nordsudan, wo er den völlig zu Unrecht in Vergessenheit geratenen K3 zu besteigen gedenkt. Unbestätigten Angaben zufolge kam auch sein Funkspruch bereits aus dem Basislager. Asgairsson.de bleibt dran.

Binz, 3. September 2011: Dem Asgairsson-Observatorium wurde die Kunde zuteil, daß der Große Gudmund auf seinem Weg nach Asien zunächst auf Rügen Zwischenstation eingelegt hat. Als er gefragt wurde, ob er es wirklich sei, antwortete der Meister aller Klassen: "Ja, ich binz." Diesen kleinen Kalauer gönnte er sich dann einfach mal. Und so ganz nebenbei schuf er heute vormittag, als er just ein paar Songs von Jethro Tull angehört hatte, ein kleines Denkmal zu Ehren von Ian Anderson, zu sehen rechts im Bild. Besonders schwer, so Augenzeugen, sei gewesen, den irren Blick des Flötenkönigs hinzubekommen.
ian anderson monument
Das Ian-Anderson-Denkmal am Meer
Batzlow, 1. September 2011: Der aus Schneeberg stammende Asgairssonologe Wolfgang "Wolle die Blueskutte" Trautzsche, ein überregional bekanntes Original, teilte per Drahtfunk mit, daß der vielbewunderte Großkünstler pünktlich zum Weltfriedenstag das Asgairsson Manor in der Heimat verlassen habe und zu einer weiten Reise aufgebrochen sei. Auf Nachfrage, wohin, antwortete Trautzsche (O-Ton): "No' Golgata." Seither rätselt das Asgairsson-Observatorium, ob er nun nach Jerusalem oder nach Kalkutta unterwegs ist. Wir bleiben dran.

Ísafjörđur, 27. August 2011: Heute im Morgengrauen soll Asgairsson von dem ihn ehrenden Monument erfahren haben, als er gerade vom Angeln kam. Offiziell läßt ihn diese Honoration völlig kalt; ein Intimus wußte aber zu berichten, daß er sich insgeheim allerdings doch schon gefreut habe. Die Andeutung eines feinen Lächelns soll registriert worden sein, aber ratzfatz hatte er sich wieder in der Gewalt. Bestätigt wurde allerdings die Meldung, Asgairsson habe heute kurz vor Sonnenaufgang den noch zu vergammelnden Hai gefangen und erwürgt.

Kostrzyn, 25. August 2011: Asgairsson.de atmet auf und ruft freudig aus: "Endlich!" Denn endlich wird dem Großen Asgairsson die ihm gebührende Ehre zuteil - am Zusammenfluß von Oder und Warthe wurde jüngst ein Denkmal zu Ehren des größten Universalkunstschaffenden seiner Zeit errichtet. Es hat die Form einer hochgereckten Faust, welche eine cyanfarbige Karte hält. Die Metaphorik dieses Symbols zu erklären, erübrigt sich hoffentlich. Asgairsson.de erwartet vom devoten Leser das Verständnis der Symbolik. "Vastehste, wa", wie Kabunke sagen würde.
asgairsson monument
Klicken Sie für die Großfassung aufs Bild.
Berlin, 10. August 2011: Kabunke in Bedrängnis! Nachdem er nun keine Katzen mehr zur Verfügung hat, ist er, ganz innovativer Neuerer, der er nunmal ist, umgestiegen und testet jetzt Schrödingers Waschbär. "Seit 5 Uhr 45 wird zurückgegrinst", so der Professor. Erste Mitglieder der Grünen schlugen bei dieser Formulierung bereits die Hände überm Kopf zusammen. "Schnauze oder ich mach' den Versuch mit Claudia Roth ihr kleinen Pisser", so Kabunke.

Batzlow, 7. August 2011: Das "Haltestelle Woodstock"-Festival ist vorbei. Die Redaktion von asgairsson.de geht jetzt erstmal duschen, macht anschließend eine Lebermassage und legt sich dann zum Schlafen ins Sauerstoffzelt. Gute Nacht. PS: Wölfenstein war auch heuer nicht mit dabei und der Große Asgairsson schafft in der fernen Heimat Neues und Großes. Aber DJ Pizdets soll gesehen worden sein. Und auch Boris von Dübenberg. Vor der Bühne. Naja, mehr so: auf der Straße. Liegend.
boris von dübenberg
Boris von Dübenberg chillt ab.
Berlin-Lankwitz, 26. Juli 2011: Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke ist dem Nichts entkommen und hat sich nunmehr in eine konspirative Wohnung in Berlin (West) eingemietet, wo er, ganz Wissenschaftler eben, das Gedankenspiel um Schrödingers Katze seit einigen Tagen in praktischen Versuchen umsetzt. "Grau ist alle Theorie, so wie Katzen nachts auch. Wenn das mal nichts ist", so der Professor. Das Problem in der Praxis allerdings sei, so Kabunke weiter, daß die Katzen mehrheitlich nicht gleichzeitig lebendig und tot, sondern fast immer nur tot seien, weshalb im Tierheim nebenan mittlerweile Katzenverknappung herrsche, allerdings sei ja Ferienzeit und Nachschub sei zu erwarten. "Ich probier's weiter", so Kabunke.
Ísafjörđur, 20. Juli 2011: Der Große Asgairsson ist zu Hause. Nachdem er im Riesengebirge nach der ständigen Improvisiererei und unzähligen Bier das Gefühl bekommen hatte, künstlerisch in eine Sackgasse zu geraten, brach er seine Zelte ab und knatterte mit einer geliehenen Java zurück in die Heimat. Dort lenkt er sich zunächst mit Gartenarbeit ab; das "Villandry des Nordens" will ja auch gepflegt sein, er trinkt endlich wieder scharfen Schnaps und strich letzten Donnerstag das Tor zu seinem Anwesen neu. Batzlow bestätigte nebenstehendes Foto als total echt authentisch. Es zeigt das natürlich cyanfarbige Tor zum Asgairsson Manor.

Kevinsheim, 16. Juli 2011: Oh je, der finstre Wernher-Kevin hat wieder zugeschlagen. Lesen Sie hier seine neuesten Untaten.
asgairsson gate
Das Asgairsson Manor.

Kolzenburg, 1. Juli 2011: Während Asgairsson noch im Riesengebirge an neuen Projekten arbeitet, auch ein Film sei in Arbeit, wie Batzlow kurz vor den Sommerferien noch schnell mitteilte, zog es den nimmermüden Forscher und Philosophen Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke bereits weiter. "Nach dem ganzen Rummel in der Tundra mußte ich erstmal wieder runterkommen, landschaftlich irgendwohin, wo ein bißchen weniger los ist. So bin ich nun im Niederfläming", so der Professor, "Bisher konnte ich mir das Nichts zwar vorstellen, aber nun habe ich es mit eigenen Augen gesehen." Vor Ort begegnete der Universalgelehrte auf einen Ureinwohner, der von den fränzösischen Plünderungen anno 1806 berichtete. "Von diesem Schlach ham wa uns bis heute nich aholt." - "Seh' schon". Ein feiner Dialog, wie asgairsson.de findet. Mehr dazu im Feuilleton.

Spindleruv Mlyn, 15. Juni 2011: Auf der Rückreise von Vrchlabi nach Spindleruv Mlyn - der Besuch bei ZZ Topless dauerte dann doch etwas länger als ursprünglich angedacht - traf Guđmund Asgairsson, während seine treue Mannschaft bereits wieder durch die Hochtundra stapfte und sich der Sauerstoffzufuhr hingab, im Bus den namhaften israelischen Mangaka Shlomo Matsumoto, der in Kennerkreisen durch seine Serie "Mishpokhemon" Kultstatus erlangen konnte. Die beiden Größen ihres jeweiligen Fachs - selbstverständlich erkannten beide einander sofort - zogen sich zunächst zu Beratungen bei mehreren köstlichen Krakonos zurück. Ergebnisse dieser Sondierungsgespräche teilte Batzlow bislang nicht mit.

Vrchlabi, 10. Juni 2011: Die mittlerweile angereiste beinahe gesamte Asgairssonsche Hood (Krasnopropodnikoff, Lobotomadze, Przpnewska, Pizdets, Kabunke, Kragge, Dübenberg und die alle) verlebten das Wochenende im schönen Vrchlabi bei Hochkultur und Genusssucht: sie alle wohnten einem Auftritt der slowakischen Nackttänzerin ZZ Topless bei, welche in der Kreisstadt einen ihrer gar nicht so seltenen Auftritte zelebrierte.

Karpacz, 6. Juni 2011: Zusammen mit Kabunke und DJ Pizdets verbrachte Asgairsson das Wochenende am Fuße der Schneekoppe, auf schweißtreibenden Wanderungen entlang des Trocken und innerhalb der Wiesenbaude, in welcher unsere drei wackeren Recken die polnischen Superhelden Bigos-Man und Piroggi-Boy trafen, die gerade dabei waren, die Welt zu retten. Natürlich. Naja, zumindest die gesamte polnischsprachige Welt. Asgairsson kommentierte das Ganze vermittels des Konsums mehrerer Budweiser vom Faß, dargereicht von einer jungen Frau der Extraklasse.

Petrova Bouda, 3. Juni 2011: Nachdem die Beteiligten das Sprachvermögen wiedererlangt hatten, wurden kommende Projekte konkretisiert. So arbeitet DJ Pizdets aus reiner Verehrung an einem Remix des Asgairssonschen Meisterstückchens "Ode an das Bier", und Kabunke machte sich auf den Weg und benannte erstmal die in der Gegend herumstehenden Berge preußisch-pragmatisch, wie er nun mal so ist, um. Nun stehen dort der Mount Abraum, der Mount Grünspan und der Trocken. "So musset", so Kabunke.
zz topless
ZZTopless aufe Schicht.

Petrova Bouda, 2. Juni 2011: Am Morgen des Himmelfahrtstages machte sich der Große Asgairsson auf den Weg zum eigentlichen Ziel seiner Pilgerfahrt, der Petrova Bouda, wobei unbestätigten Angaben zufolge der Großmeister die letzten Meter seines Weges auf den nackten Knien rutschend zurückgelegt haben soll. Dort traf er völlig unverhofft auf DJ Pizdets, mit dem er hernach die eine und andere Baude aufgesucht hat. Beim Bier wurde ebenda das Wesen der Welt besprochen, ergründet und eruiert und unaufschiebbare Lösungsansätze wurden beratschlagt. Als abends noch Kabunke dazukam, war's ganz aus. Der mithörende Samoanische Geheimdienst gab irgendwann auf, da der Informelle Mitarbeiter dem diskutierten Sachverhalt schlicht nicht mehr folgen konnte.

Spindleruv Mlyn, 1.Juni 2011: Pünktlich am Internationalen Kindertag kam Gudmund Asgairsson am Ziel seiner Pilgerreise an und genehmigte sich zunächst ein Bier, währenddessen Kyrill W. Krasnopropodnikoff mitsamt Pussy Lobotomadze noch fett in Hradec Kralove abchillten und Professor Kabunke mit der tschechischen Eisenbahn durch die schöne Gegend (Jejend, wie er sagt) tourte und die Aussicht genoß.

Arad, 30. Mai 2011: Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke hat, als er vernahm, Asgairsson reise an die Stätte früheren Wirkens zurück, kurzerhand beschlossen, das Oströmische Reich zu verlassen und sich mit dem Großmeister zum Gedankenaustausch zu treffen: "Wenn der ins Riesengebirge fährt, dann mach ick dit ooch", so das Universalgenie.

Liberec, 21. Mai 2011: Die Betreiber des Emil-Zatopek-Rennweges hoffen ebenfalls auf eine Stippvisite des Großen Asgairsson. "Wir sind vorbereitet", so ein Sprecher.

Hradec Kralove, 20. Mai 2011: Kyrill Wolfowitsch Krasnopropodnikoff ist, als ihn die Kunde von des Großen Asgairssons bevorstehender Anreise erfuhr, umgehend ins nahe ehemalige Königgrätz geeilt, um sich vor Ort mit seiner Assistentin Pussy Lobotomadze zum Pre-Briefing, anschließendem Briefing mit der Option des Re-Briefings zu verabreden, natürlich erst nach gehörigem Brainstorming, was in Krasnopropodnikoffs Fall, er wäre sonst nicht der allseits geliebte große Sohn Burjatiens, "anständiges Besäufnis" bedeutet. Asgairsson.de sagt nur: Meditovka. Der Nerd weiß Bescheid.

Erzgebirge, 19. Mai 2011: Der Große Asgairsson hat beschlossen, da er schon mal in der Gegend abhängt, zu Fuß an die Stätte seiner großen Inspiration zu pilgern: zur Petrova Bouda; eine kontemplative Reise zum Über-Ich, wie man gemeinhin so schön sagt. Asgairsson will zwischendurch hier und da, wo es ihm gerade lauschig erscheint, die eine oder andere Rast einlegen und eventuell endlich mal wieder im "U Stepu" unweit Humpolec speisen. Auf jeden Fall gedenkt er, an Christi Himmelfahrt (Vatatach) vor Ort zu sein und sich das eine und das andere Bier Pilsener Brauart munden zu lassen und anschließend nochmal zwei.
pussy l.
Pussy Lobotomadze ist schon Feuer und Flamme

Oberwiesenthal, 5. Mai 2011: Asgairsson hatte in den letzten zwei Wochen gut zu tun; er begleitete Ödem von Hornhaut auf dessen Lesereise durch den Osten der Bundesrepublik. Sie bereisten Jöhstadt, Niederschlag, Regenmantel, Kühberg, Brettmühle und schließlich noch O-thal, wie der indigene Arzgebirchler sagt, wo Asgairsson direkt vor dem Hotel von Jens Weißflog von der Muse geküßt wurde und das Genre des Osterpops erschuf, indem ihm ebenda der Smash-Hit "Aprés Ski am Sinai" einfiel. Am Montag baute er einen ganz immens großen Schwibbogen, der zahlreiche Motive der Bhagavad Gita darstellt. "Die nächste Expo kommt bestimmt", so einer von Asgairssons Sprechern.

Ostrom, 4. Mai 2011: Prof. Dr. mult Kabunke hatte nach Ostern eigentlich vom Heiligen Land in die Ewige Stadt reisen wollen, entschloß sich dann aber doch zu einer Reise ins Oströmische. "Is' ja, von Salem aus jesehn, ooch näha", so der große Denker. Dort schuf er ein paar echt authentische Grabtücher und dergleichen Reliquien, außerdem traf er 3 noch viel heiligere Könige, die Kamille, Myrrhe, Minze und Salbei mit dabei hatten und sich als "Sankt Odol", "Sankt Plaque" und "Sankt Zahnschmelz" nannten. Kabunke zeigte bei ihrer Präsentation vor der versammelten Weltpresse, die gerade aus Pakistan kommend anrollte, sein strahlendstes Lächeln.

Heiliges Land, 16. April 2011: Nachdem in Abidjan die Gesamtsituation etwas unzufriedenstellend wurde, begab sich Prof. Dr. mult Kabunke ins Heilige Land, um sich dort den bevorstehenden Osterfeierlichkeiten zu widmen und natürlich um weiterzuforschen. So fand er am Freitag, als alle Moslems beim Gebet waren und sich die Juden auf den Sabbat vorbereiteten, und er somit freie Bahn hatte, heraus, daß die Panzerkreutzer die unmittelbare Nachfolgeorganisation der seinerzeit berüchtigten Shirley-Temple-Ritter sind. "Wer bei Panzerkreutzern einfach nur an Schiffe denkt, ist zu naiv", so der Universalgelehrte und verwies auf die Erkenntnis, sie seien immerhin das Gemüse in der Suppe des damals Gängigen. Asgairsson.de nimmt an, er weiß, was damit gemeint ist.

Strausberg, 13. April 2011: Guđmund Asgairsson besuchte am Mittwoch den Klub der Intelligenz, den Franz-Mehring-Klub, um dort die Lesung des ungarischen Hungerkünstlers und überzeugten Singles Ödem von Hornhaut zu erleben, der ebenda seine neue Tragödie "Ödipuszta" vorstellte, in der der Protagonist, ein Viehhirt aus der Puszta (ach nee) unmittelbar nach dem Coming Out seine Mama tötet, um sich hernach ungestört dem Papi, ja: dem eigenen, hingeben zu können, der ihn wiederum mit dem zügellosen Hornschaf Isztvan betrügt. "Ein schönes Sittengemälde der einfachen Landbevölkerung", wie das Kulturmagazin "Tach!" befand.

Krasnojarsk, 8. April 2011: Krasnopropodnikoff ist wieder da und auf freiem Fuß! In einem Fax teilte er seine neueste Erkenntnis mit: der Sänger von The Knack, die bislang noch gar nicht mit Asgairsson in Zusammenhang gebracht werden konnten, ist der unbekanntere kleine Bruder von Pete "Who?" Townsend, Karl-Heinz Townsend. Abgefahren.

Karlsruhe, 8. April 2011: Boris von Dübenberg ist, anstatt der Record-Release-Party seiner Elektronik-pionier-artrock-kapellen-combo beizuwohnen, ganz Bohemién, nach Karlsruhe, einem Ort, mit dem ihn rein gar nichts verbindet, gefahren, wo er am Abend die Lokalgröße Andi aus Karlsruhe und dessen Mitbewohner Joe besuchte, wo sie gemeinsam arg couch surfing betrieben. Auch Oettinger soll in Strömen geflossen sein.

Batzlow, 6. April 2011: Nach seiner Kunstaktion in Südberlin, die ihm zwar das Lob des seinerzeit noch freien Künstlers Owei Owei, aber auch eine Protestnote von Robin Wood einbrachte, jettete der Große Asgairsson in die für sein Schaffen so wichtige Oderbruchmetropole Batzlow, um dort einfach mal wieder nichts weiter als Musik zu machen und die angehäufte Fanpost zu beantworten. Asgairsson.de verbürgt sich für den im Vestibül des Asgairsson-Observatoriums gehörten O-Ton des Großmeisters, welcher dort sagte: "Batzlow ist für mich so wichtig wie Theben 1300 vor Christus für den einen Typen da."

Berlin, 24. März 2011: Gudmund Asgairsson ist nach Beendigung der Aufnahmen zu Stoßstroms neuem Opus "Das metrische System" nach Batzlow und von dort mit dem ÖPNV in die deutsche Hauptstadt weitergereist, wo er zwei Tage später erschöpft, aber glücklich eintraf. Dort genoss er zunächst den sonnigen Frühjahrsbeginn, trank und speiste und sinnierte über anstehende Projekte. Am vorigen Sonntag schuf der Großkünstler in Lichtenrade die Skulptur "Die Mauren mahnen uns" aus alten Autoreifen, die er in gewohnter Syd-Barrett-Manier unmittelbar nach Fertigstellung in Brand setzte. Trotz der großen Rauchentwicklung bestand für die Anwohner zu keiner Zeit eine Gefahr.

Ulan-Ude, 23. März 2011: Krasnopropodnikoff ist wech! Wie erst heute bekannt wurde, verschwand der größte Asgairsson-Forscher vergangenen Sonntag kurz nach dem Mittagessen. Er wurde von DENEN (nicht Dänen) mit einem schwarzen Hubschrauber abgeholt. Dieses Maß an Stil hatte sich Kyrill W. Krasnopropodnikoff für seine Entführung explizit ausbedungen. Über die Motive der Entführer wurde bislang nichts bekannt. Batzlow reagierte erstmal so rein gar nicht. Man mutmaßte nur, er wisse einfach zu viel.

Fuckyoushima, 23. März 2011: Wolfenstein, der böse Bursche und Finsterling, genießt das Desaster auf Honshu sichtlich. In höchst perfider Weise macht er sich einen Spaß daraus, japanischen Wegwerfarbeitern zum Abschied feine Taschenlampen chinesischer Bauart zu überreichen. Auch äußerte er sich in einem Interview mit TASS: "Die Tatsache, daß Japan nun um 3 Meter verrückt worden ist, genügt meinen ästhetischen Ansprüchen fürs Erste. Noch ein paar Schubser, dann eröffnen sich einem ganz ungeahnte Möglichkeiten."

München-Unterföhring, 15. März 2011: Marie-Luise läßt alle Hemmungen fallen. Und auch Wolfenstein läßt sich nicht lumpen.

Abidjan, 12. März 2011: Prof Dr mult Kabunke und Dr poly Jigme Dorji sind unterdessen mal an die Elfenbeinküste gefahren; hier waren sie a) noch nie und b) in einem Café in der Innenstadt, wo sie sich mit dem bekannten Oppositionellen Bonobo-Bono trafen, der weniger über die Untaten des Laurent Gbagbo zu berichen wußte, aber dafür umso mehr über die derzeitige Wetterlage auf Island. O-Ton Bono: "Voll kalt da." Kabunke zeigte sich bass erstaunt.

Honshu, 11. März 2011: Wolfenstein ist, des ganzen Waidwerks überdrüssig geworden, nach Japan abgereist. O-Ton: "Hier werd' ich mal 'n bißchen was für die Quote tun." Unbestätigt blieben bislang Gerüchte, Wolfenstein bekäme von N-TV und N24 Geld für die Lieferung spektakulärer Bilder von schwimmenden Häusern und abgesoffenen Autos. Währenddessen ist Igor mit der wohlgeratenen Strecke maurischer Oppositioneller nach Bulgarien abgedampft, wo alle waidgerecht aufgebrochen, ausgeweidet und aus der Decke geschlagen wurden. Im Sommer will Wolfenstein mit ihnen in einer Installation die lustigsten Szenen aus "Macbeth" und "Richard III" nachstellen.

Bystrzyca Kłódzka, 11. März 2011: Pünktlich am 30. Geburtstag der Produzentenlegende Bob Pop vermeldeten die ebenfalls legendären Szycznokowicz-Studios Vollzug: nachdem der Große Asgairsson höchstselbst aus Spitzbergen via Färöer Inseln, von wo er Hanni Trondsson mitbrachte, angereist war und mit Rat und Tat und Wohlwollen zur Seite stand, vermochten es die Elektronikpioniere Stoßstrom, das angekündigte Werk "Das metrische System" zu vollenden. Bemerkenswert hierbei sind das von Wernher-Kevin von und zu Wölfenstein dargebrachte Orgelsolo auf "Resurrection Revisited" sowie Hanni Trondssons eingespielte Türklingelsolo auf "Funktionsdispersion". Auch DJ Pizdets is in da House und scrachte auf "Trommelfeuer" ein wenig. Ansonsten brillieren Kragge, von Dübenberg und Karl-Heinz Van Halen auf diversen Instrumenten und unterstreichen ihre Vorreiterrolle und Ausnahmestellung im Bereich der elektronischen Musik.

Tripolis, 26. Februar 2011: Der böse und sinistre Wernher-Kevin von und zu Wölfenstein und sein getreuer Buckliger Igor haben bei Muammar Al Gaddafi als Söldner angeheuert und feuern zur Zerstreuung seit Freitag (Mittagsgebet) auf Demonstranten, Oppositionelle und unbeteiligte Passanten; auf Letztere übrigens mit allergrößter Freude. O-Ton Igor: "Müßta auch mal machen. Haben wa schon'ne schöne Strecke zusammen. Nehm'wa mit auf des Meisters Schlossruinen."

Castle Rock, 26. Februar 2011: Ebenfalls für beendet erklärt wurde die Zusammenkunft der Asgairssonisten, die nunmehr, nach einer weiteren Abspaltung, vor einem Trümmerhaufen stehen. Die Gudmundianer erklärten sich am Abschlußtag für unabhängig. Ihre Philosophie besagt, daß Asgairsson sowohl als Wesen als auch sein Werk vollkommen jenseits jeglicher transzendenten Realität verortet sein muß. Abschlußredner war der hessische Oppositionelle Barack O'Bembel, der aus seinem Versteck jenseits von Wiesbaden ein Grußwort sandte. Leider konnte er nicht persönlich erscheinen, da er fürchtete, von den Häschern des Bouffier aufgegriffen zu werden.

Neu-Archangelsk, 25. Februar 2011: Kurz nach Beendigung des Asgairssonologischen Konzils traf auch Courtney Love nach überstandener Fahruntauglichkeit an ihrer alten Wirkungsstätte ein und zog sich Asgairsson zu Ehren noch einmal ganz aus. Augenzeugen genossen es gar sehr. Über den Verbleib des Alaskanischen Stierwurms wurde nichts mitgeteilt.

Longyearbyen, 19. Februar 2011: Der Große Asgairsson selbst weilt weiter auf Spitzbergen und scheint von dem um ihn tobenden Disput gänzlich unberührt. Vergangene Woche traf er außerhalb Longyearbyens zufällig Klaas Jensen, vormals Bassist der Hamburger-Schule-Vorreiter "Die Trümmer", die mit Titeln wie "Bitte stranguliere mich mit deinem Blockstreifenschlips" und "Leih mir deine Hornbrille, ich hab'ne Karte für das Jimmy Eat World-Konzert" zu bescheidenem Ruhm gelangten. Angeblich sollen beide zusammen Alkohol getrunken haben. Die Bestätigung aus Batzlow steht aus.

Castle Rock/Maine, 18. Februar 2011: Das Asgairssonistische Konzil beratschlagt momentan über den Umgang mit den Meldungen, die aus Alaska kamen. Das Oberst-Elisha-Hunt-Rhodes-Double dazu: "Mal sehen."

Neu-Archangelsk, 18. Februar 2011: Das Asgairssonologische Konzil hat seine diesjährige Zusammenkunft mit der feierlichen Verabschiedung eines Kommuniqués erfolgreich zu Ende gebracht. Gastprofessor Nanuk X betonte in seiner Abschlußrede, daß Asgairsson als in jeder Hinsicht und überhaupt ganz und gar und völlig unerreichbar ist, und somit das Schisma Bestand hat, solange die Revisionisten und Abtrünnler, welche sich da "Asgairssonisten" nennen, darauf beharren, Asgairsson sei lediglich unerreicht. Von Russich-Amerika aus wurden die Asgairssonisten mit Verwünschungen und Bannflüchen belegt. Anschließend gab es Apfelkuchen und die obligatorische Kremserfahrt.

Bystrzyca Kłódzka, 18. Februar 2011: Die bekannte Elektronikformation Stossstrom ist mit den Aufnahmen zu ihrem Resurrektionsalbum so gut wie durch. Nun obliegt es der Produzentenlegende Zbigniew Szymanowski, die Rohfassungen klanglich sozusagen zu vergolden. Einen erschütternden Zwischenfall gab es vergangenen Mittwoch, als Frontmann Boris von Dübenberg frühmorgens von Mutter Przpnewska röchelnd auf den Badezimmerfliesen gefunden wurde. Wie sich herausstellte, hatte er versehentlich ein Oettinger alkoholfrei zu sich genommen. Zur Regeneration wurde ihm sofort eine Flasche Wodka verabreicht.

Jenseits von Asmara, 17. Februar 2011: Unsere beiden Geistesgrößen sind auf dem Weg nach Asmara, um dort das Kabunke-Institut, den Altvorderen noch als sogenanntes "Goethe-Institut" im Gedächtnis, durch ihren Besuch aufzuwerten und eventuell die eine oder andere Rede zu halten. Um dem technischen Fortschritt in Ostafrika Tribut zu zollen, reisen Prof. Dr. mult Kabunke und sein Freund Prof. Prof. Dr. Dr. Dr. habil sc etc Druk-Yulpo Jigme Dorji heuer mit dem afrikanischen Schnellstzug, dem Schim-Pan-Sen, an.

Hannah/Montana, 02.02.2011: Die Situation wird weiter beobachtet.

Longyearbyen, 1. Februar 2011: Guđmund Asgairsson soll auf dem Weg nach Spitzbergen sein. Wie mehrere Nachrichtenagenturen mitteilen, soll ihn Truman Kaputti zu dieser Reise als Würdigung seines Frühwerks überredet haben. Bonobo-Bono ist demnach nicht mit von der Partie: "Nö, da isses mir zu kalt." Auch von Vasco da Gabba gab es einen O-Ton, der aber leider in portugiesisch war, was kein Christenmensch versteht. Batzlow bestätigte bislang lediglich, daß sich Asgairsson mit mehreren Weggefährten auf die MS "Rolf Hoppetosse" befindet.

Castle Rock/Maine, 31. Januar 2011: Eine Woche nach den, aus deren Sicht orthodoxen Asgairssonanhängern, begannen die reformiert-neukonformistischen Asgairssonjünger das Zweite Asgairssonistische Konzil in Neu-England. Die Einführungsrede wurde vom weltbesten Oberst-Elisha-Hunt-Rhodes-Double gehalten, gefolgt von Oliver Stone, der gewisse Unterschiede zwischen JFK und GA ausmachte und gründlich ausarbeitete. Quintessenz seines siebenstündigen Abrisses: Asgairsson lebt. Mit Spannung wird die Ankunft von Murat Bosporus und Sido erwartet, weißt du. Der Veranstalter ist stolz darauf, das George-Bannerman-Traditionszimmer als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. So viele Verben und trotzdem korrekt.

Ascha, 25. Januar 2011: Nachdem sie ihm seit Wochen auf der Fährte waren, haben heute vormittag Karl-Heinz Van Halen und Kai Kragge zugeschlagen und ihren Mitstreiter Boris von Dübenberg eingefangen. Dies stellten sie ganz geschickt mit einer gewieft ausgelegten Oettinger-Spur und einem Bierkäfig an. Der völlig unteralkoholisierte von Dübenberg, der seit Tagen auf das angekündigte Ascha-Konzert wartete, witterte den unwiderstehlichen Köder sofort und ging in die Falle. Nun ist die Musikformation Stossstrom wieder komplett und auf dem (Rück-) Weg in die Beskiden, um die Arbeiten am Comebackalbum fortzuführen. Man darf gespannt sein.

Neu-Archangelsk, 24. Januar 2011: Der diesjährige Kongress der Asgairssonologen hat gestern in Russisch-Amerika (Alaska) begonnen. Schirmherrin Sarah P. Stalin durchschoß feierlich das Band vor der Tür. Auch heuer zeichnet Edelfan Murat Bosporus für die Sicherheit verantwortlich, war aber sichtlich gestresst: "Ich müßte jetzt eigentlich schon in Maine sein, weißt du." Gastredner und Disputteilnehmer waren am ersten Kongresstag Eva-Luise Köhler, die die Heilsamkeit des Asgairssonschen Werkes lobpries, der Inuitaktivist Nanuk X sowie Karl-Heinz Luther King. Für die kommenden Tage haben das beste Stonewall-Jackson-Double Nordamerikas, Polarkreis 19, eine Emma-Redakteurin und Cindy aus Hellersdorf bahnbrechende Reden angekündigt. Murat Bosporus dazu: "Krass."

Batzlow, 21. Januar 2011: Das Asgairsson-Observatorium zu Batzlow teilt feierlich mit: Das Tach!-Magazine hat das neueste Werk des Meisters "Highwayman" rezensiert und dem Großkünstler gehuldigt. Den ausführlichen Text findet ihr hier.

Astana, 10. Januar 2011: Die beiden Weisen Kabunke und Jigme-Dorji sind nun in der kasachischen Hauptstadt angekommen, um dort zu versuchen die Masterbänder von "Vatnajökull Meltdown" zu restaurieren. Kabunke: "Mal kieken, wat sich machen läßt." Außerdem wollten sie sich mit dem Kaiser von Kasachstan zum Kaffee treffen, stellten dann aber enttäuscht fest, daß der vermeintliche Kaiser ja nur Sultan ist, und sagten den Termin ab. Komm, so'n Kalauer muß schon mal erlaubt sein.

Louisiana/Schweden, 9. Januar 2011: Der oberfiese Kevin hat wieder zugeschlagen: am Neujahrstag und am Dreikönigstag ließ er es so richtig krachen, als er seine Federviehbeseitigungsmaschine Birdinator11 hochfuhr und zunächst am Golf von Mexiko tausend Vögel vom Himmel holte (O-Ton Wölfenstein: "Da is' eh alles im Arsch"), bevor er wie gewohnt unerkannt nach Südschweden entkam, wo er seinen Schabernack abermals trieb. Der Samoanische Geheimdienst rätselt noch, vermutet aber wohl sexuelle Motive ("muß was mit vögeln zu tun haben"), hadert aber auch konditionell, wofür sie aber nichts können; es sind halt Samoaner.

Ísafjörđur, 8. Januar 2011: Beim Großen Asgairsson, er war gerade im Garten, klingelte es an der Tür. Drei Männer Anfang dreißig standen davor und erboten ihm standesgemäß den Kotau. Asgairsson gewährte ihnen daraufhin das Wort. Der ivorische Dissident Bonobo-Bono sei unterwegs, um für den Kampf gegen Laurent Gbagbo Spenden zu sammeln, und seine Freunde Truman Kaputti sowie der portugiesische DJ Vasco da Gabba seien einfach mal so aus Quatsch mitgekommen. Asgairsson ließ durch sein Management mitteilen, er spende allenfalls für Gbagbo, damit er sich noch ein paar schicke Konsonanten kaufen kann.

Tirschenreuth, 4. Januar 2011: Heute mittag nahmen eigens eingeflogene finnische Hundeführer und ihre Tiere Witterung auf: man ist dem verschollen geglaubten Boris von Dübenberg wieder auf der Spur. Nach mehreren geplünderten Asia-Imbissen, einer fachmännisch abmontierten Leberwurststulle sowie durch Schneebälle verdeckte Apostrophen an sämtlichen Freßbuden der Umgegend wähnte man sich bereits auf seiner Fährte. Die Besucher von Sabine's Imbiß und Ralph's Kneipe waren sichtlich em'pört. Nachdem ein Hubertusjünger im Schatten der Sonnenfinsternis Duftmarken im Tiefschnee und frische Losung außerhalb Waldsassens vorfand, bestand Gewißheit: von Dübenberg is in the area.

Neu-Archangelsk / Castle Rock, 3. Januar 2011: Kongresse stehen an: sowohl in Neu-Archangelsk als auch in Castle Rock werden sich Anfang des Jahres die Asgairssonologen und auch die Asgairssonisten zu ihren Biennalen zusammenfinden, um ihre Sicht auf das Werk des Universalkünstlers zu erörtern und die jeweils andere Seite zu diffamieren. Glücklicherweise liegt ja etlich Land zwischen den beiden Kongressschauplätzen, um mal ein Wort mit drei S unterzubringen, sogar nach den alten Rechtschreibregeln, aber hier verliert sich der Redakteur vom Dienst gerade in Einzelheiten, und, was man anfügen möchte, auch in Nebensätzen, was aber weiter... bla bla. Das Problem besteht nun jedoch darin, daß Batzlow bislang keine Informationen vorliegen, welche Partei an welchem Ort tagen wird.

Titten gehen immer
Datumsgrenze, Neujahr 2011: Bis es was Neues gibt, erst mal ein paar dicke Dinger. Weil: Möpse gehen immer. Und so läßt sich das neue Jahr auch trefflich beginnen.

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