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Batzlow, 31. Dezember 2010: Die Redaktion von asgairsson.de wünscht, auch im Namen des Meisters, ein angenehmes Jahr 2011. Asgairsson selbst genießt die wohlverdiente Auszeit und frickelt, wie man so hört, aber eben noch nicht offiziell, an neuen weltbewegenden Projekten und Ideen. Lassen wir uns überraschen.

Plotzen, 17. Dezember 2010: Zwei Drittel der Krautrocklegende Stossstrom haben die Grenze passiert und stapften zunächst durch die Niederlausitz, bis sie von paramilitärischen Einheiten aufgegriffen und aufgrund ihrer Fremdheit (O-Ton Plotzenmilizionär: "Die dun nisch von hiä sein duhn.") in vorsorglichen Gewahrsam genommen wurden. Die Spur von Boris von Dübenberg verliert sich in Deutsch-Polnisch-Tschechischen Länderdreieck. Seither gibt es lediglich Gerüchte über Sichtungen; es könne sich dabei allerdings auch um Rübezahl, Yeti oder den Geist von Herbert Roth handeln. Oder um Achim Mentzel. Man weeßet nich, aber dit is dufte.

Ísafjörđur, 16. Dezember 2010: Der Große Asgairsson ist, wie Batzlow bestätigte, wohlbehalten zu Hause angekommen. Dort frönte er zuallererst der liebgewonnenen Familientradition und soff mit seinem Vater ein Fläschchen Schwarzen Tod. Als er drei Tage später wieder stehen konnte, hängte er seinen im Oktober 2009 gefangenen Grönlandhai, den er zwar vergraben, aber dummerweise vergessen hatte, in seinem Zimmer auf, wo er seither bis zum 23. vor sich hin gammelt. Um den Gestank überhaupt ertragen zu können, trinkt der Großkünstler verstärkt. Ein Teufelskreislauf, dem zu entrinnen Asgairsson momentan nicht gewillt ist.

Szycznokowicz-Studios, 12. Dezember 2010: Alarm in den altehrwürdigen Szycznokowicz-Studios! Während der andauernden Aufnahmen zum Stossstrom-Reunion-und-Comeback-Album  fingen ein Verzerrer und eine Dampforgel plötzlich Feuer, als Zbigniew Szymanowski gerade draußen pullern war. Die Musiker flohen Hals über Kopf aus dem Gebäude. Seither fehlt bedauerlicherweise jede Spur von ihnen. Zum Glück kam aber just Der Muskawit mit seinem Schneepanzer dahergeknattert und reparierte mit einem Stücklein Draht und seinem Hammer alles wieder. Szymanowski schloß danach erstmal ab und begab sich in die wohlverdienten Weihnachtsferien.

Ashgabat, 27. November 2010: Gleich nach dem Kaffee flogen die beiden Professoren von Amman nach Aschgabat, von dem beide momentan nicht ganz sicher sind, ob dieser Ort noch oder wieder so heißt oder ob man doch lieber "Turkmenbashi-City" sagen muß, soll oder darf. Von dort aus wollen sie nach Astana weiterreisen, um dort in einem von Frank Gehry gebauten Institut die verrotteten Masterbänder vom verschollenen Erstwerk des großen Totalkünstlers Asgairsson zu restaurieren; zumindest: es zu versuchen. Ferner beschloss das dynamische Duo, in nächster Zeit nur noch Städte, die mit A beginnen, zu bereisen: Astana, Ararat, Altlandsberg, Anderswo (Sie wissen schon: da wo der Butterberg der EG schmilzt).

Petra, 21. November 2010: Auf dem Weg nach Petra erhielt Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke einen Funkspruch auf sein geliebtes RFT-Funkgerät. Dieser stammte von dem renommierten bhutanischen Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Druk-Yulpo Jigme Dorji, der sich in den letzen Wochen ein wenig rar gemacht hatte. Die beiden Geistesgrößen wollen sich morgen zum Kaffee treffen. Kabunke wußte bis Redaktionsschluss noch nicht, ob er es über Nacht schaffen würde, die Bibel schnell noch ins Dzongkha zu übersetzen.

Petra, 20. November 2010: Prof. Dr. mult Kabunke machte, aus Syrien kommend, anläßlich des Totensonntags einen Abstecher in die Stadt Petra. O-Ton Kabunke: "Ach, wenn ick schon mal in der Jejend bin." Auf dem Weg dorthin traf er einen offensichtlich verwirrten Deutschen, der ausschließlich per Schulterblick und auch nur düster raunend zu kommunizieren vermochte und mit einem massivhölzernen Dreibein samt Kameraattrappe durch die jordanische Wüste trottete. Den Mann, der sich selbst "Andreas Kieling" nannte, ließ der Professor in die Sendung "B trifft" mit Bettina Böttinger einweisen. "Dit is Strafe jenuch", so Kabunke.

derrick spaßt nicht
Klicken Sie hier oder ich schieße

Mut zur Lücke.

Dublin/Hamburg, 20. November 2010: Asgairsson ist, gleich nach des von De Maiziére ausgegebenen Terrorismusauftrags, eilig von Irland per Wikingerlangboot in die Freie und Hansestadt Hamburg zurückgereist: "Herr Innenminister, ich habe verstanden." Der Großmeister aller Klassen spielt ernsthaft mit dem Gedanken, die Außenalster unter Wasser zu setzen. Ebendort authorisierte er auch das aufgetauchte Ur-Derrick-Manuskript und gab es zur Veröffentlichung frei: "Könnta machen." Klicken Sie JETZT auf das Bild des Oberinspektors.

Damaskus, 12. November 2010: Neues von Prof. Dr. mult Karl_Heinz2.0 Kabunke: er ist in die syrische Hauptstadt gereist, wo er sein Wörterbuch, das er im Rahmen seiner Bibelübersetzung schnell noch geschrieben hat, vorstellte. Außerdem wurde bekannt, daß der Professor das Buch der Bücher nicht nur übersetzt, sondern neu interpretiert und ins Intelligente übertragen hat. Außerdem wollte er auch einfach mal die Damaskus-Situation erleben.

Irland, 12. November 2010: Asgairsson ist von den Shetland-Inseln abgereist und von dort nach Irland gerudert. Dort holte er sich beim Hören einer U2-Platte blutige Ohren. "Ears, bloody ears". Gerüchten zufolge soll der Großmeister auf dem Weg ins Google-Headquarter sein, um dort einen Sachverhalt zu klären und ggf. ein paar Mißverständnisse auszuräumen. Muckle Flugga, 3. November 2010: Völlig geflasht von des finstren Kevins Anruf, verharrte der Große Asgairsson über eine Woche in einer Art Schockstarre und genoß die Zeit der einstweiligen Tatenlosigkeit. Hernach allerdings begab er sich nach Muckle Flugga, um dort in Ruhe Brechts Didaktisches Werk zu studieren und nebenbei das bislang als ausgestorben gegoltene Old Nam zu erlernen, was er sich von den letzten Alteinwohnern beibringen läßt. Außerdem genießt er an sonnenlosen Tagen die pittoresken Formen im Starkregen.
muckle flugga
Shetlandinseln bei feinstem Wetter
Shetland, 23. Oktober 2010: Guđmund Asgairsson meldete sich heute von den Shetland-Inseln, wo er, auf dem allspätherbstlichen Weg nach Island, einen Zwischenstopp einlegte. Ebenda kam ihm die Idee zu einem weiteren Film, dessen Genre er mit selbigem erst noch erschaffen muß - den "Nordischen Martial Arts" Film (Northial Arts). Der Arbeitstitel des Projektes lautet "Eiríkr rauði Þorvaldsson vs. Bruce The Liar". Dafür orderte Asgairsson von Peter Jacksons Kunstblutdealer vorsorglich zwei Barrel Kunstblut und ein Großschock, ergo 4 Bauernmandel, Japanische Blutpumpen. Daraufhin brach sich eine Sensation von Weltrang Bahn: Wolfenstein höchstselbst meldete sich fernmündlich aus seiner Urban Dependance in Berlin. O-Ton Wernher-Kevin von und zu W.: "Mein lieber Asgairsson! Was tust du mir an? Kunstblut! Ich bitte dich!"

Crac des Chevaliers, 23. Oktober 2010: Prof. Dr. mult Kabunke meldete sich, im Rahmen seiner Mediterranexpedition, dem Hellenischen Häscher als solchem entkommen, heute aus dem schönen Qal'at al-Husn in Syrien. Dort checkte er als "Junker Jürgen" ein und beschloß, höchst lutheresque die Bibel zu übersetzen. In welche Sprache, wußte er heute noch nicht so genau.

Unterföhring, 17. Oktober 2010: Wie erst heute bekannt wurde, hat Kyrill W. Krasnopropodnikoff während eines Zwischenstops in München in der vergangenen Woche die Medienstadt besucht und dort eifrig recherchiert. Dieser Besuch brachte endlich die Gewißheit darüber, weshalb die Fernsehreihe "Derrick" jahrhundertelang weltweit so derart erfolgreich war: weil niemand Geringeres als Guđmund Asgairsson die Idee dazu hatte. So übergab Asgairsson seinerzeit, es muß 1974 gewesen sein, ein Exposé, folgend der "Ur-Derrick" genannt, welches, wie bekannt wurde, noch erhalten ist, Herrn Herbert Reinecker, der dessen Grandiosität sofort erkannte und das ihm vorliegende Stück im Wissen ob seiner Unübertrefflichkeit je Folge immer nur in den Details abänderte, das Grundkonstrukt jedoch stets beibehielt, was am Ende dazu führte, daß sich sämtliche Folgen der Serie immer ein wenig ähnelten.

Devecser, 6. Oktober 2010: Der böse Wernher-Kevin weilt derzeit, wie man in den Nachrichten lesen konnte, in Westungarn, wo er, nachdem er sich eine tüchtige Portion Pervertin eingeschmissen hatte, eine Aluminiumhütte in die Luft jagte. Durch seinen Konzeljehre Igor ließ er mitteilen, daß ihm die Opfer der Katastrophe leid täten. Das ist natürlich eine Lüge, wie der Wölfenstein-Intimus unschwer erkennen kann.

Batzlow, 6. Oktober 2010: Asgairsson bedauerte heute per SMS, das am letzten Wochenende stattgefundene Herbstfest in der Oderbruch-Metropole versäumt zu haben. Einige Gesandte des Asgairsson-Observatoriums waren zugegen, der Meister aber nicht. Aber sobald Schnee läge, würde er vorbeischneien und einen "druffmachen". Versprochen!

Hellas, 6. Oktober 2010. Kalimera! Was macht eigentlich Prof. Dr. mult. KarLHeinz Kabunke2.0? Einerseits schreibt er sich neuerdings nur noch mit Underscore, um so deutlich zu machen, daß er einfach mal im 21. Jahrhundert angekommen ist und auch, um sich optisch von all den anderen Karl-Heinzen zu unterscheiden. Aus Knossos ist er jedenfalls geflohen und soll sich momentan irgendwo zwischen dem Hafen von Piräus und dem Olymp verstecken, auf der Flucht vor den griechischen Behörden und auch der permanenten Bettelei des griechischen Bürgers als solchem - sozusagen dem Kostasnormalverbrecher - überdrüssig. Yamas!

Klein-Butterol, 30. September 2010: Der Bürgermeister der Gemeinde Klein-Bitterol in Sachsen-Anhalt, mundartlich "Kleen-Buterol" herausgepreßt, um den hier völlig unangebrachten Begriff Sprache zu vermeiden, hat heute beschlossen, dem Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.

Aleipata at Saleaaumua, 29. September 2010: Während CIA und Mossad noch im Dunkeln tappen, hat der legendäre Samoanische Geheimdienst wieder einmal massig Terroranschläge weltweit verhindert. Außerdem weiß man dort längst, wie Kim Jong Un geschrieben wird und obendrein auch, wie er aussieht. Ätschebätsche.

Zörnigall, 29.September 2010: Helle Aufregung herrschte heute vormittag in der Sachsen-Anhaltinischen Großstadt Zörnigall, wo während Asgairssons Promotour ein Vertrauter des Großkünstlers - wahrscheinlich der französische Kreuzritter Bernhartt von Bouillabaisse - gänzlich unvermittelt einen Hund totgebissen haben soll. Eine Bestätigung durch Batzlow steht bislang aus. Asgairsson selbst aß zum Frühstück eine Pizza, die er aus Erkner einfliegen ließ.

zoernigall
Zörnigall, Innenstadt
Vindibona/Jerusalem, 25. September 2010: Godefroi von Gulasch, der ungarische Kreuzritter, will die Arabischen Heiden befreien und ihnen die Vokale, vor allem aber das schöne Ö, bringen. Die Türken sicherten ihm bereits ihre Unterstützung zu.

Batzlow, 25. September 2010: Das Asgairsson-Observatorium teilt mit, daß der Großmeister sich in den nächsten zwei Wochen, was für ihn gar ungewöhnlich ist, ganz der Promotion seines neuen Werkes "Highwayman" widmen wird. Die medien- und marketingstrategisch wichtigen Orte Batzlow (natürlich), Tantow, Crottendorf, Eichenbrandt, Erkner und Kottenborn stehen auf seiner Liste. Zugunsten eines Gesprächs mit der überregional bekannten Szenegröße Uwe Falkenberg aus Eichenbrandt mußte ein Exclusiv-Interview bei Maybrit Illner leider abgesagt werden. Bei Dieter Moor würde er es sich nochmal überlegen, so ein durch Batzlow authentifizierter O-Ton des Großen Gudmund.

Batzlow, 24. September 2010: Pünktlich 3 Monate vor Heiligabend verteilt das Asgairsson-Observatorium die ersten Geschenke. Heute: das Asgairsson-Denkmal in Charlottenburg als Bildschirmtapete im Download-Bereich.

Berlin-Charlottenburg, 16. September 2010: Eine bahnbrechende neue Erkenntnis gewannen dieser Tage der einzig wahre Asgairssonologe Kyrill W. Krasnopropodnikoff und seine ihm zur Seite stehende Assistentin Pussy Lobotomadze: in Berlin erzählte ihnen ein wahrlich alter Mann, der der Enkel eines namhaften Bildhauers zu sein vorgab, der rechte der beiden Schildträger am Südportal des Schlosses Charlottenburg stelle niemanden anderes als den Großen Asgairsson höchstselbst dar. Dem Großvater sei seinerzeit die Vision des Großen Isländers im Traum erschienen. Ein besonderes Interesse hegte Frau Lobotomadze an Asgairssons Anatomie. Der Enkel des Kunstschaffenden gab zu Protokoll, des Meisters Gemächte mußte aus Rücksicht auf andere Männer in bedeutendem Maße verkleinert werden; um Neider abzuhalten.

charlottenburg
Das Motiv als Wallpaper - klicken Sie auf das Bild
Pjöngjang, 15. September 2010: Es gibt Neuigkeiten aus der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea. Dummerweise ließ sich bisher leider nicht herausfinden, welche. Krasnopropodnikoff, übernehmen Sie!

Knossos, 08. September 2010: Prof. Dr. mult Kabunke meldete sich heute per Knallfunk aus den Ruinen des Minoischen Palastes. Völlig enerviert ließ er verlautbaren, es wäre ihm hier zu bunt und überhaupt. Er plane zudem für nächste Woche den vollständigen Rückbau der Anlage zugunsten eines Parkplatzes.

Kevinsheim, 08.September 2010: Der Postbote brachte heute einen Brief, so richtig Post alter Schule, mit Papier und so,  vom Baron des Grauens, sprich: Werher-Kevin von und zu Wölfenstein, bzw. ihm seinem Konzeljehre, also Rechtsverdreher. Asgairsson.de erhielt eine Gegendarstellung, die zu veröffentlichen wir verpflichtet sind und nicht kommentieren dürfen. Hier ist sie:
"Erstens: es ist unrichtig, ich hätte ich mich auf dem Weg zum Rock Im Nichts Festival verflogen. Richtig dagegen ist: ich fand den Weg dorthin mit Leichtigkeit und spielte dort sogar ein hervorragendes Konzert. Zweitens: die Behauptung, ich wäre im Sommer 2010 unverhofft in Berlin aufgetaucht, ist unrichtig. Richtig dagegen ist: die Fahrt nach Berlin war geplant. Kevinsheim, 31. August 2010. Wernher-Kevin Baron von und zu Wolfenstein. i.V. Igor - Konzeljehre -
Ende der Gegendarstellung.

Kreta (wahrscheinlich), 2. September 2010: Nichts Neues von Prof. Dr. mult Kabunke. Man vermutet, daß er mittlerweile in Heraklion weilt, um in Knossos ein paar wichtige Umbauarbeiten vorzunehmen, damit dort endlich mal was richtig gemacht wird.

Szycznokowicz-Studios, 1. September 2010: Gerüchten zufolge sollen die Jungs von Stoßstrom mittlerweile wieder in der Lage sein, ihre Instrumente zu halten. Ob dabei allerdings ein jeder sein angestammtes Instrument hält, blieb unklar.

Berlin/Potsdam am Weltfriedenstag 2010: Der Große Asgairsson, der mittlerweile die Szycznokowicz-Studios in Richtung Westen verließ, traf vorgestern in Berlin ein, wo im Glaskasten seines favorisierten Bistros "Rossiya" das neue Werk "Highwayman" seine Welturaufführung erlebte. Hernach kaufte er sich im dazugehörigen Magasin eine Kiste Baltika sowie ein paar Granaten, sprich: Starkalkoholika. Am Donnerstag wird Asgairsson nach Potsdam-Babelsberg weiterreisen, um die Venues für seine geplante Filmtrilogie (Arbeitstitel: Im Wendekreis des Führers) in Augenschein zu nehmen und erste Vorverträge zu unterzeichnen. Am Wochenende wird Asgairsson nach Venedig weiterreisen, um mit Quentin Tarantino zu essen und auch, um "Machete" von Robert Rodriguez zu pre-viewen. Im Gegenzug will Asgairsson dem Regisseur ein signiertes Exemplar von "Highwayman" schenken. Eine Win-win-Situation.

Szycznokowicz-Studios, 21. August 2010: Die Türen sind geschlossen und das Kollektiv um Asgairsson gibt sich erschöpft aber glücklich der Trunksucht hin. Beinahe täglich fährt ein Bierlastwagen vor, um die Vorräte aufzufüllen und Mutter Przpenewska bringt Bigos bis zum Abwinken vorbei. Sobald die Mannen von Stoßstrom wieder ihre Instrumente halten können, wollen sie ihre Aufnahmen fortsetzen. Asgairsson.de wünscht guten Durst.

Batzlow, 20. August 2010: Batzlow teilt höchst feierlich, in aller gebührender Form  und vorzüglichst mit: es ist vollbracht!!! Das neue Meisterwerk - was sonst - des einzigartigen Guđmundur Asgairsson ist fertig und kann ab sofort HIER pre-ordered werden. Es trägt den Titel "Highwayman" und enthält 18 ausgefeilte Perlen, die das gesamte Spektrum des akustisch Möglichen repräsentieren. Zbigniew Szymanowski soll Gerüchten zufolge dieses Mal teilweise die Grenzen des Erreichbaren neu definiert haben. Die Fachpresse - Rolling Stone, Spex, Hustler und Bravo! Girl - harren nun voller Ungeduld und Ergebenheit der ersten öffentlichen Aufführung des Werkes. Die großen Rezensenten der Welt spitzen bereits die Bleistifte.

Batzlow/Babelsberg, 1. August 2010: Das Asgairsson-Observatorium teilt feierlich mit: gleich nach der Fertigstellung seines neues Albums wird sich der Große Asgairsson wieder dem Film widmen. In Vorbereitung ist bereits eine Trilogie des neugeschaffenen Genremixes Black- und Naziploitation. Im Einzelnen tragen die Werke die Arbeitstitel "Naziferatu - Tanz der Nazivampire", "Und täglich grüßt der Sturmbahnführer" und "Black Nazi - Virgil Tibbs jagt Adolf Hitler". Letzterer weist die Rafinesse auf, daß Samuel L. Jackon wie bereits in "The Spirit" den Führer spielen soll, während der elegante Virgil Tibbs von Woody Harrelson verkörpert werden wird. Ein paar Seldschuken sollen auch mitwirken.

Berlin, 31. Juli 2010: Neues für das Magazin "Schöner Wohnen": Wernher-Kevin von und zu Wolfenstein tauchte urplötzlich und unverhofft in Berlin auf und verschönert sein neuerworbenes Anwesen, indem er mit seiner MPi aus verschiedenen Entfernungen Muster in seine Türen schießt. Das sieht nicht nur toll aus, sondern da macht auch die Arbeit richtig Spaß.

Hyperborea/Oslo, 30. Juli 2010: Nachdem er den Vorderen Orient erreicht hatte, machte Professor Doktor mult Kabunke umgehend einige sensationelle Entdeckungen von Weltrang. So fand er heraus, daß Atlantis nicht etwa, wie bislang angenommen, im Mittelmeer oder vor Gibraltar lag, auch nicht in Hyperborea, das heute übrigens Oslo heißt, sondern dank Kabunke weiß die Forschung endlich: Atlantis lag in Gondwana, welches man heute unter dem Namen Buenos Aires kennt. Details dazu im Feuilleton.

Rimini, 17. Juli 2010: Nachdem er sich ein paar Tage Spaß und Sommerfrische gegönnt hatte, kaufte sich Prof. Dr. mult Kabunke ad hoc (einfach mal so) eine Triere, mit der er nun, nachdem er die Anker gelichtet hatte, auf dem Weg nach Troja unterwegs ist. Dort will er mehere Bände über die Zeit zwischen dem Trojanischen Krieg und der Ankunft von Alexander dem Jugoslawen verfassen.

Wroclaw, 16. Juli 2010: Boris von Dübenberg mußte kurzfristig die altehrwürdigen Szycznokowicz-Studios verlassen. Selbst nur Biersorten der Marken Sternburg und Oettinger vertraut, verkraftete sein Organismus die polnischen Spitzenbiere nicht, und nach drei Tagen Übelkeit und Dehydration verließ er gestern morgen taumelnd und völlig delirierend die Studios, um nach Wroclaw zu gelangen, wo er von Bekannten einen Kasten Oetti als Mitbringsel und Seelennektar erwartet. Derweil geht in den Studios die Arbeit munter voran, die meisten Tracks bedürfen lediglich der Veredelung durch die güldnen Hände von Zbigniew Szymanowski.

Vinci, 6. Juli 2010: Während Batzlow zur Zeit nichts Neues aus dem Süden Polens zu vermelden hat, gibt es jedoch neue Kunde vom Universalgelehrten Prof. Dr. mult Kabunke: nachdem er die Schweiz en passant, um an dieser Stelle auch mal dreisprachig zu bleiben, durchquert hatte, bereiste er erneut Bella Italia. In der Poebene lauschte er singenden Frauen bei der Reisernte und im Städtchen Vinci, woher auch angeblich ein etwas bekannterer Künstler stammen soll, traf sich Kabunke mit dem Improvisationsphilosophen und Turbodenker Karl-Heinz Buonarotti, genannt "Der schöne Carlo". Nach einem ausgedehnten "ääääh" zur Begrüßung tauschten beide  - natürlich in altetruskisch, denn Latein erschien den beiden Großhirnen hier als viel zu neumodisch - in einem fruchtbringenden Disput bei mehreren Karaffen Primitivo.

Bystrzyca Klodzka, 29. Juni 2010: Asgairsson wäre nicht Asgairsson, wenn er dem Beskidischen Orakel nicht ein Schnippchen geschlagen hätte: er kam erst am Dienstag in die altehrwürdigen Studios. Seither sind die Türen verschlossen und man arbeitet hart an der Fertigstellung des neuesten Werkes, dem sowohl Nachfolger als auch der logischen Weiterentwicklung von "Petrova Bouda". Ganz nebenbei soll schließlich auch das Comebackalbum der Elektronikpioniere und Pop-Vordenker Stoßstrom vollendet werden. Ab und an bringt Mutter Przpnewska, Fräulein Gosias Mama, einen großen Bottich Bigos und den Dosenbiervorrat für den laufenden Tag per Handwagen (Mordsmäßige Deichsel! siehe Bild rechts) heran. Hierbei wird per Würfel die Marke ermittelt, und man zeigt sich hier sehr tolerant: Zubr, Zywiec, Tyskie, Bosman, Lech - "anything goes", wie Cole Porter sagt. Ansonsten herrscht um der Werke willen Abschottung.
deine mudda

Berlin-Mitte, 18. Juni 2010: Vor seiner Weiterfahrt nach Bystrzyca Kłódzka reiste der Großmeister völlig inkognito in die deutsche Hauptstadt, wo er sich zunächst Wolfensteins Neuerwerbung, seine Urban Dependance, nicht ohne Argwohn in Augenschein nahm und anschließend den Abend zusammen mit DJ Pizdets, der gerade im Umland aufgelegt hatte, in der Last Cathedral verbrachte, wo beide anständig einen schmetterten. Just dort machten sie auch Bekanntschaft mit dem schwäbischen Freestylerapper Jürgen Delay.

Szycznokowicz-Studios, 16. Juni 2010: Zbigniew Szymanowski, Malgorzata Prpnewska, Kai Kragge, Karl-Heinz van Halen, Boris von Dübenberg und der bekannte österreichische Triangelvirtuose Franz XII. Xaver, der dem Hochadel entsprungen sein soll, aber nach eigenem Bekunden nichts mit der Familie Bernadotte zu tun hat, sind nach mehreren Tagen Fahrt in den legendären Szycznokowicz-Studios im äußersten Süden Polens eingetroffen, wo alles für die Ankunft Asgairssons vorbereitet wird, dessen Erscheinen vom Beskidischen Orakel für den nächsten Montag prophezeit wurde.

Sölden in Tirol, 10. Juni 2010: Nachdem die Passstraße dann endlich einmal kurzzeitig schneefrei war, gereichte es unweit des legendären Partyetabelissements Rodelhütte zum Gipfeltreffen zwischen dem Großen Asgairsson und Professor Kabunke. Asgairsson berichtete dem Wissenschaftler über die Progressionen seines Schaffens und Kabunke wiederum präsentierte seine neuesten Forschungsergebnisse bezüglich Humboldt, Goethe und Zahi Hawass und deren Wechselwirkung zueinander. Die beiden letztgenannten seien zu statisch in ihren Positionen, so Kabunke. Nach einem Kaffee und mehreren Zipfer Märzenbieren trennten sich die Wege der beiden Großen ihres Faches für's erste wieder. Kabunke wollte in die Schweiz und Asgairsson nach Ostberlin.

Batzlow/Berlin 2. Juni 2010: Neue Schreckensmeldungen vom finsteren Wernher-Kevin!

Meran, 2. Juni 2010: Auch Professor Dr. mult Kabunke weilt in der Gegend.  Da die Paßstraße aber wegen des Schnees aber immernoch gesperrt ist, nutzt das Universalgenie die Zeit und reist auf Goethes Spuren durch den Norden italiens, wobei er hier und da einige Verbesserungen vornimmt. Er schaut einfach anders hin. Auch machte Kabunke jüngst Bekannschaft mit einem namhaften Designtheoretiker, der ihm von der Vermeidungslüge kündete. Nein, nicht kündigte. Er mache hier schließlich nicht den Horst, so Kabunke.

Vent, 1. Juni 2010: Pünktlich zum Internationalen Kindertag verkündete Asgairsson der interessiert lauschenden Menge: "Ich trete nicht zurück." Im daraufhin folgenden Jubel ging leider unter, wovon. In einem Gespräch mit Batzlow berichtete er von ausgedehnten Wanderungen mit seiner in der Zwischenzeit in Tirol eingetroffenen Mannschaft um Zbigniew Szymanowski. Er sei bis obenran voll mit roten Blutkörperchen und habe nunmehr Lungen wie ein Schlachtroß. Unter dem Einfluß der sauerstoffarmen Höhenluft reiften zudem treffliche Ideen aus nahezu allen Bereichen der bildenden Kunst.

Brixen/Bressanone, 21. Mai 2010: Als Prof. Dr. mult Kabunke erfuhr, daß sich sein treuer Freund Asgairsson in den Alpen befände, hieß es für ihn Abschied nehmen von den Anden und auch von Jo'hannes Priest, der nun eine Art Konklave mit Hugo Morales und Egon Chavez und einigen anderen abhalten soll, wie man so hört. Kabunke indes flog mit einem Heliumzeppelin nach Südtirol, von wo er sich in Richtung Similaungletscher aufmachte, um sich endlich wieder einmal mit Asgairsson zu treffen. O-Ton Kabunke: "3.000 Meter? Na, da komm ick wenichstens ma wieda 'n bißchen runter."

Sölden, 20. Mai 2010: Guđmund Asgairsson hat seine Pilgerfahrt von Ystad nach Ostberlin fortgesetzt und dabei unzählige Wurstbrote verzehrt. Unmittelbar nach seiner Ankunft am Prenzlauer Berg reiste er sofort weiter nach Minden, von wo aus er sich auf seine nächste Pilgerfahrt begab: Die Tour von Ostwestfalen nach Nordsüdtirol stand auf seinem Plan. Er mietete sich einen schicken alten Wartburg, was, wie er schnell feststellte, dann doch etwas anderes ist als ein Borgwart - Asgairsson hatte da irgendwas verwechselt - und knatterte frohen Mutes nach Tirol, wo er am Abend Vent erreichte. Dort ging er eifrig spazieren, trank Stiegl und Zipfer, schickte ungezählte Zirbelkieferliköre am Stück weg und genoss die heimische Küche ganz außerordentlich.

Aconcagua, ganz oben, 8. Mai 2010: Prof. Dr. ultimo Kabunke und sein Gefährte Johannes Priest haben ganz ohne Sherpa den Gipfel des Südamerikanischen Berges erwandert und genießen nun die Aussicht und lassen Gott 'nen juten Mann sein.

NYC, 7. Mai 2010: Auf seinem Umweg nach Südamerika hat der finstere Wernher-Kevin spontan Zwischenstation in New York City gemacht. Auf dem Times Square hat er dummerweise seine Kühltasche stehen lassen, was ihm erst auffiel, als er sich eine Tiefkühlpizza und einen Squishee kaufen wollte. Es soll deswegen Verwirrungen gegeben haben, wie man so hört. Dem Wolfenstein soll's recht sein.

Ystad, 7. Mai 2010: Guđmund Asgairsson hat zu Hause die Tür abgeschlossen und ist abgereist. Mit der Oderbreak-Air, die dem Eyjafjallajökull trotzte und wie eigentlich immer im Blindflug unterwegs war, erreichte er Schweden, was um so erfreulicher für den Großen Asgairsson ist, da das ursprünglich angegebene Flugziel die Färöer Inseln waren. O-Ton Flugkapitän Misterfeld: "Aber immerhin fliegen wir. Die anderen Airlines sind schwul, und zwar alle." Kaum in Ystad angekommen, schmierte sich der Großmeister ein Leberwurstbrot und verzehrte dieses im Rahmen einer Performance mit mürrischem Gesicht in der Knattergatan.

Batzlow, 1. Mai 2010: Heute nacht wurde dem Asgairsson-Observatorium aus ungenannt wollend bleibender Quelle ein Foto zugespielt, welches eindeutig Wernher-Kevin Baron von und zu Wolfenstein beim Überflug des

Eyjafjallajökull

zeigt. Somit steht fest, daß der sinistre Erzschurke für dessen Ausbruch verantwortlich ist; die Geheimdienste rätseln nur noch über das "wie". Klicken Sie HIER

Isafjördur, 30. April 2010: Am heutigen Vorabend will der Große Asgairsson das vorgestern fertiggestellte Gemälde der Heiligen Mandy von Crimmitschau in bewährter Syd-Barret-Manier pünktlich zur Walpurgisnacht, die in Sachsen, also da, wo de Mandy herkommen tut, "Hexenbrennen" heißt, dem Modell zu Ehren vor seinem Elternhaus den reinigenden Flammen übergeben. In Asgairssons kleinem Homestudio blubbern probehalber schon mal die Sequenzer vor sich her. Nächste Woche will der gute Gudmund wieder gen Szycznokowicz-Studios pilgern, um endlich mit den Aufnahmen zu seinem neu(nt)en Album zu beginnen, da ja auch die 10er Jahre ein Album des Jahrzehnts benötigt. Auch Krokodile wollen leben. Diesmal will der Großkünstler die Achse Ystad - Ostberlin bereisen, um in Wallanderscher, aber auch Müllerscher Tradition ein paar ordentliche Stullen zu verzehren.

Quito, 23. April 2010: Professor Dr. habil, phil, jur, sc, hc und med Karl-Heinz Kabunke hat seine Reise durch Südamerika fortgesetzt. Der ihm immernoch zur Seite stehende Johannes Priest und Kabunke selbst wollen demnächst einen hohen Andengipfel besteigen, aber noch sind die beiden uneins, welchen. Aconcagua, Chimborazo oder Cotopaxi - Hauptsache einen, auf dem Humboldt (ja, der mit dem Strom) auch schon mal war. Was die beiden dort eigentlich wollen, konnte bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden.

Isafjördur, 23. April 2010: Nach Asgairssons Reise in die Heimat, wo er das begonnene Gemälde zu Ehren der heiligen Mandy fertigstellen wollte - die Aufnahem zu seinem nächsten Album wurden im Einvernehmen mit Zbigniew Szymanowski auf unbestimmte Zeit verschoben - brach, wie bekannt, auf Island die Hölle los bzw. der Vulkan aus, den nur ein Isländer auszusprechen in der Lage ist. Asgairsson selbst kümmert das eher wenig, ganz im Gegenteil: in einem Fax an Batzlow schrieb er "durch die Staubwolke herrscht hier wunderbares Licht, wodurch das neue Bild in trefflichsten Farben schimmert". Zudem äußerte der Meister den Verdacht, Wolfenstein stecke hinter dem Vulkanausbruch.

Medellin, 10. April 2010: Heute vormittag (Ortszeit) traf sich in einem nicht näher bekanntgegebenen Vorort von Medellin im schönen Kolumbien Professor Doktor mult Karl-Heinz Kabunke mit dem dort ins Exil abgetauchten Priesterkönig Johannes (der Kollege rechts im Bild), um letzte Neuigkeiten auszutauschen und mal wieder gepflegt zu klönen. Johannes zeigte sich ob seines Einflusses auf die zeitgenössische Kultur, so nennt sich eine Beatformation ihm zu Ehren ja auch Jo´hannes Priest, nicht ganz unbeeindruckt: "Find' ick jut.".

johannes Priest

Niederschlesische Oberlausitz, 09. April 2010: Nach den ganzen Osterfeierlichkeiten und deretwegen ganz unfähig, überhaupt kreativ tätig zu werden, begab sich Gudmund Asgairsson in die Nähe von Zittau, wo er sich momentan ausschließlich von Löbauer Porterbier ernährt, dessen allererstes ihm von der Schutzheiligen des ETC, Mandy von Crimmitschau, höchstpersönlich kredenzt wurde. Ihr zu Ehren begann Asgairsson unmittelbar mit einem Gemälde, dessen Arbeitstitel "Die heilige Mandy selbdritt" lautet. Behauptungen, Asgairsson weile eigentlich nur in Sachsen, um seinen schweren Kater in Ruhe auszukurieren, verwies der Meister ungeahnt erbost ins Reich böswilliger Spekulationen: "Ich bin Isländer!"

Polen, am Gründonnerstag 2010: Asgairsson hängt in Polen mit einigen Einheimischen, darunter auch die Produzentenlegende Zbigniew Szymanowski sowie der Muse Malgorzata Przpnewska, ab und hat deswegen bis einschließlich Ostermontag aus religiösen Gründen viel zu tun. Morgen wird er sich ebendeswegen die Füße waschen. "Schon wieder 'n Jahr rum", soll er geraunt haben.

Batzlow, 31. März 2010: Batzlow teilt mit: Der jahrelang verschollene Sänger, und wie nun bekannt wurde, auch Bassist der Deutschrockformation "Stoßstrom", Boris von Dübenberg, ist seit ROCK IM NICHTS nicht nur wieder aufgetaucht, sondern auch wieder genesen und bei Stoßstrom wieder am Start. Er bejahte die Frage, ob denn der Auftritt mit seinen alten Kumpanen lediglich Auftakt zu einer neuen gemeinsamen Arbeit sei, entschieden. Die inoffizielle Meldung, Stoßstrom wären bereits im Studio und hätten gar mehrere neue Lieder aufgenommen, bedürfen jedoch noch der Autorisierung.

Caracas, 27. März 2010: Professor Doktor multiplus Karl-Heinz Kabunke hat sich, kurz vor dem Abendbrot, das er zusammen mit einigen engen Vertrauten von Hugo Chávez einnahm, abfällig über die dieswöchig bekanntgewordene sogenannte "neue" Entdeckung der bislang unbekannten vormenschlichen Spezies "Homo X" geäußert: "Darüber hab ick doch schon vor fünf Jahren Voträge jehalten. Habta wieda nich zujehört, wa?" Asgairsson.de stellt fest: Kabunke hat recht - siehe hier.

Dreiländereck, 27. März 2010: Im Dreiländereck Polen-Tschechien-Slowakei-Ungarn-Ukraine, hoppla verzählt, wo sich Asgairsson dieser Tage niederließ, wandert der muntere Großkünstler ruhelos umher und grübelt, in welchem Land er als Nicht-EU-Ausländer denn nun Asyl beantragen soll, nachdem die Regierung seiner fernen Heimat vergangene Woche ein Gesetz zum Verbot des Striptease beschlossen hat. Dies mißfällt dem Großen Asgairsson gar sehr und nun guckt er sich intensivst um, dazumal ebendort, wo er nun weilt, die Frauen auch ungleich besser aussehen.

Gorzów, 20. März 2010: Der Große Asgairsson verbrachte den Tag des Frühlingsbeginns damit, voll weiser Gelassenheit auf dem Bahnhof von Gorzów an der Warthe herumzusitzen und sich beregnen zu lassen. Auf dem Weg in die legendären Szycznokowicz-Studios läßt er es zunächst ruhig angehen. Werher-Kevin von und zu Wolfenstein ist natürlich längst aus dem Oderbruch abgereist und soll sich auf dem Weg nach Südamerika befinden.

Paramaribo, 13. März 2010: Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke hat sich, des Wartens auf Werher-Kevin von und zu Wolfenstein, der sich lieber, um der leichten Muse willen, in das Oderbruch begab - na, kommense noch mit? - , müde, allein auf den Weg nach Südamerika gemacht, wo er heuer (kleine Remineszenz an Oskar Werner) in der Hauptstadt von Surinam eintraf. Auf die Frage eines verblüfften Reporters, warum ausgerechnet Surinam die Ehre seiner Ankunft zuteil wurde, antwortete der große Unversalgelehrte: "Hier war ick wenichstens noch nich."

Batzlow, 8. März 2010: Seit seiner Rückkehr ins Batzlower Basislager liegt Gudmund Asgairsson mehr oder minder ausschließlich auf seiner Bettstatt und hofft auf Genesung, zog er sich doch am Tag nach dem Festival eine heftige Erkältung zu, die so arg geriet, daß selbst Schnaps nicht die gewünschte Heilung brachte, und er sich gezwungen sah, sie mit Medikamenten zu kurieren. Derweil beraten er selbst, Zbigniew Szymanowski, DJ Pizdets, Rashid Al-Djauf und Stoßstrom neue konkrete Kollaborationen. Das Sekretariat verfaßt darüber hinaus eine ausführliche Nachlese zu ROCK IM NICHTS, welche im Feuilleton veröffentlicht werden wird.

Rock im Nichts,  1. März 2010: Am heutigen Vormittag endete das bereits jetzt legendäre "Rock im Nichts" Winterfestival. Die gefühlten knapp acht Millionen Besucher rücken ab und die Musikkünstler mit dem Großen Asgairsson an der Spitze, chillen in der Wilhelmsauer After-Show-Lounge ab, um ein bißchen runterzukommen. Erschöpft, aber glücklich, packen alle beim Aufräumen des Festivalgeländes kräftig mit an, und Bohumil der Derbe nebst Jiri Bleifuss schieben mir schwerem Gerät Müll und Schnapsleichen zusammen und werden alles in Bälde unterpflügen - schließlich tut der Oderbrüchler als solcher lediglich etwas gegen CO2-Verpressung haben tun und sind, wissense Bescheid.

Nichts, 30. Februar 2010: Nachdem das Oderbruch zuplakatiert worden war, wobei der Große Asgairsson selbst eifrig mit Hand angelegt hatte, läuft seit dem Mittag bei heftigem Wind und Graupelschauern inmitten des Nichts, irgendwo zwischen Batzlow, Wilhelmsaue und Beauregard das jetzt bereits legendäre ROCK IM NICHTS. Bei Redaktionsschluß standen just Stoßstrom mit dem Gastsänger Paari Porkkanalainen, der sich seit knapp zwei Jahren wieder einmal mitteilt, auf der Bühne. Daß sie zuvor nie geprobt hatten, hörte man übrigens kaum. Ein Pressevertreter wurde beim Schreiben der Worte "Woodstock deklassiert!" beobachtet. Ungezählte Fans säumten das Spektakel; bei dem als heimlicher Gaststar Baron Wolfenstein mit von der Partie ist, der sich beharrlich zuzugeben weigert, sich auf dem Weg in die Anden einfach nur verflogen zu haben. Weitere Berichte und Bilder demnächst!

Hessopolis, zur Unzeit 2010: Der allerfieseste Hessenduutsche hat - unter der Leitung eines Vorarbeiters aus Köln - den Turmbau zu Bembel realisiert. Dieser Turm stürzte bereits vor seiner Fertigstellung wieder in sich zusammen, womit er a) jetzt schon eine Legende ist und b) sich die Wahl eines Kölner Poliers aufs Neue rächte bzw. bestätigte, je nachdem, ob man aus Köln stammt oder nicht. Beim Einsturz des Turmes trat völlig unvermittelt der finstere Wernher-Kevin von und zu Wolfenstein auf den Plan und rezitierte Alexis Sorbas, der da einst fragte: "Hast Du jemals erlebt, wie etwas so schön zusammen kracht?", gefolgt von einem unvermeidlichen sinistren Lachen. So isser.

Batzlow, 25. Februar 2010: Sich selbst zu nichts (sic!) zu schade, brachte Asgairsson gleich nach seiner Ankunft in der Oderbruchmetropole höchstpersönlich den Batzlower Drucker wieder in Ordnung und überwachte den Druckvorgang, nachdem per Hundeschlitten die neuen Treiber, semilegal aus Polen, geliefert worden waren. Seitdem war das Asgairsson-Observatorium vor allem damit beschäftigt, die Plakate zu "Rock im Nichts" anzukleben, daher die etwas längere Sendepause.

Wiesbaden, 6. Februar 2010: Der hessische Reichsverweste kreuzte heute seine stets mitgeführten Pfeile und grübelt seitdem, ob das etwas zu bedeuten hat, und wenn ja, was. Der Hessenduutsche verkündete gestern bei einem Bembel Äbbelwoi seinen im Höchstmaß perfiden Plan, nahe Wiesbaden ihm selbst zum Glanze eine Megacity mit Namen "Hessopolis" zu errichten.

Reykjavik, 6. Februar 2010: Der große Asgairsson hißte gestern vor seiner Abreise gen Kontinentaleuropa auf der höchsten Ruine Reykjaviks die isländische Fahne. Einfach mal Flagge zeigen. Danach schiffte er sich auf dem Luftschiff "Klaus Meine" ein und befindet sich nunmehr im Anflug auf Batzlow, wo heute aufgrund der witterungsbedingten Unbilden der Drucker, mit dem die Konzertplakate gedruckt werden sollten, ausfiel. Asgairsson hat angekündigt, dieses Problem zuerst zu beheben und anschließend höchstpersönlich an den Plakatiersessions teilzuheben.

Nichts, 28. Januar 2010: Asgairsson heuerte jüngst seine tschechischen Bekannten und Inhaber ihnen gewidmeter Hymnen, Jiri Bleifuss und Bohumil den Derben an, der Terrain für das nunmehr anstehende Winterfestival zu bereiten. Beide hirschen seit Tagen allereifrigst auf ihren Schneepanzern, vorzugsweise nachts, durch die Gegend und planieren alles, was im Weg steht oder zumindest den Anschein erweckt. Auch wurden mehrere kleine Gemeinden zurückgebaut und schneidig geloipt. Nächste Woche will Asgairsson selbst anreisen und sich das mal ansehen. Diese Woche hat er nämlich noch zu tun. Neben neuer Musik arbeitet er momentan an einer zeitgeistkritischen Skulptur namens "Elektrischer Stuhl".

Dakar, 27. Januar 2010: Einer spontanen Eingebung folgend ließ der Herr Professor das Gelbe-Nil-Projekt einfach mal links liegen und eilte von Khartoum direkt in den Senegal, um dort auf die Ankunft der Rallye Dakar zu warten, bis er nach mehreren Tagen der vergeblichen Herumsteherei die Faxen dicke hatte, die Nachrichten einschaltete um festzustellen, daß der Autocorso überall, nur nicht in Dakar, stattfindet. Der Prof. Dr. mult ließ über seine Agentur mitteilen, daß er solcherlei Albernheiten gar mißbilligt. Nichtsdestotrotz nahm er eine Einladung des finstern Kevin von und zu Wolfenstein, den er allerzufälligst im Senegal traf und der just aus Beirut kam, an, ihn nach Südamerika zum Besuch der Rallye Out of Dakar zu begleiten.

unglaubliche Möpse
Endlich: Ein Bild mit unglaublichen Brüsten drauf.

kabunke und wolfenstein
Kabunke und Wolfenstein (4. von rechts) bei der Besprechung der Flugroute

Batzlow, 21. Januar 2010: Das Asgairsson-Observatorium liegt tief verschneit. Dennoch schreckt das die Mitarbeiter nicht vor Recherche und Investigation ab, und so fand man heraus, daß wir mittlerweile das Jahr 2010 schreiben, was dem Jahr 50 der Bono-Zeitrechnung entspricht.

Khartoum, 13. Januar 2010: Professor Kabunke ist in der Zwischenzeit, immernoch auf der Suche nach dem Lauf des mystischen Gelben Nils, in den Sudan vorgedrungen. Am Zusammenfluß vom Weißen und Blauen Nil war Kabunke zunächst schick essen und nachher ein bißchen bummeln. Er kaufte ein paar nützliche Dinge für die Expedition, lustige Hüte, Bier, wollene Bommeln, eine Fransenweste - was man zwischen Wüste und Dschungel halt so braucht.

Isafjördur, 13. Januar 2010: Ganz schlimme Kunde erreichte die Asgairssonjünger heute: der Großmeister ist versehentlich ins das völlig unerforschte Gebiet jenseits der Nüchternheit vorgestoßen, was ihm nicht gut bekam. Er röchelte, legte sich ein bißchen auf die Couch und - jawohl - sprach! Der isländische Geheimdienst hörte natürlich mit und verbürgte sich für die Authentizität des folgenden O-Tons: "Das war ein ganz schlimmes traumatisches Erlebnis, das mir nicht nochmal passieren wird." Seit Mittwoch mittag soll Asgairsson wieder trinken, um wieder ein bißchen runterzukommen. Sein Leibarzt habe ihm täglich drei Herrengedecke verschrieben. An Arbeit war da natürlich nicht zu denken.

Piramesse, 5. Januar 2010: Heute endlich kam der Anruf aus Piramesse mit den höchst abenteuerlichen Berichten des Universalgelehrten Prof. Dr. mult Karl-Heinz Kabunke: nach seiner Abreise aus Sizilien, zu der ihm von höchst ehrenwerter Stelle 4 Helfer zur Seite gestellt wurden, gelangte er bei schönem Wetter zunächst nach Alexandria, wo er zuallererst die Bibliothek besuchte und ein paar Großwerke der Menschheitsgeschichte durchlas. O-Ton Kabunke: "Dit meiste wußtick aba schon, vastehste." Unbestätigten Angaben zufolge soll er auch hier und da einige Verbesserungen vorgenommen haben. Von dort ritt er weiter nach Kairo, wo er sich mit dem oppositionellen Bürgermeister des abtrünnigen Stadtteils Neu-Memphis, Hosni Rumburak, zum Streitgespräch traf. Anschließend gewährte Kabunke Dr. Zahi Hawass eine Audienz, zu der sich beide einen lustigen Stetson aufsetzten und ein feierliches Wettschwitzen veranstalteten. Nachdem Kabunke während des Geplauders die eine oder andere Nofretete gebastelt hatte, buddelten beide noch ein bißchen vor der Sphinx herum. Dort entdeckte Professor Kabunke eine in 30 Metern Tiefe liegende geheime Halle, deren Entdeckung er aber, des ganzen Ruhms und Rummels überdrüssig, er seinem treuen Gefährten Hawass überließ, der ohnehin einen besseren Draht zur Presse, speziell zum ZDF, hat.  Abschließend traf er in Nilnähe noch den Dorftrottel von Weltrang, Abu Simpel, zum Tee. Hierbei trank Kabunke seinen Tee nicht ohne einen gebührlichen Schuß.

Batzlow, 4. Januar 2010: Das Asgairsson-Observatorium Batzlow erhielt dieser Tage alleraufregendste Neuigkeiten seiner diversen Observierten. Hier der Bericht: Asgairsson höchstselbst befindet sich im heimischen Island auf dem Weg zur Erreichung einer relativen Nüchternheit, in welcher er die letzten Vorbereitungen zu seinem - bereits als Event des Jahres gehandelten - Winter-Festival treffen will. Soweit ist wohl alles in Butter, aber der werte Erzfeind läßt sich noch bitten und feiern, wie es von offizieller Seite aus den fernen Rhodopen heißt. Gerüchte, er zögere, da er in Wirklichkeit kaum noch das Orgelspiel beherrsche, seit er mit schwerem Werkzeug rumhantiere, gehörten ins Reich der Spekulation, so Wolfensteins buckliger Sekretär und Pressesprecher Igor von R. Selbst Paari Porkkanalainen will aus den kühlen Wepsengebieten anreisen und in einer einmaligen Kollabo mit den re-formierten (hat nichts mit Luther oder Calvin zu tun) Stoßstrom ein paar neue Titel sowie die Klassiker der Kombo performen. Auch vom Professor Kabunke gibt es Neues, doch Batzlow erwartet stündlich eine Sondermeldung aus Piramesse.

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